B. Mössinger: Maßnahmen, die die Schlafhygiene verbessern, reichen bei der Behandlung eines Schlafapnoe-Syndroms meistens nicht aus. In der MEDICLIN Albert Schweitzer Klinik werden Patienten deshalb häufig mit der sogenannten CPAP-Beatmung über eine flexible Nasen- oder auch Mund-Nasen-Maske behandelt. Diese Maske ist über einen zuführenden Schlauch mit einem kleinen Gerät verbunden. Das Gerät erzeugt einen kontinuierlichen Atemluft-Überdruck. Durch diesen Überdruck werden die Atemwege im Rachen-Schlund-Bereich wieder geöffnet und für die Atmung offen gehalten. Reicht CPAP-Beatmung nicht aus, gibt es weitere, leistungsfähigere Beatmungsgeräte, die auch komplexere Atemregulationsstörungen ausgleichen können.