Beim Ultraschall werden vom Menschen nicht hörbare Schallwellen eingesetzt. Die akustische Energie wird reflektiert und ergibt so ein optisches Bild. Mittels Ultraschall wird die Richtung der Blutströmung sichtbar und auch die Fließgeschwindigkeit kann gemessen werden.
Ultraschall ohne Nebenwirkungen
Ultraschall wird bevorzugt eingesetzt, da er keinerlei Nebenwirkungen hat:
- Ultraschall ist schmerzlos und im Gegensatz zum Röntgen oder einem MRT völlig risikolos.
- Fast alle Gefäße im Körper können mit Ultraschall sichtbar gemacht werden.
Ausnahme: Gefäße in Brustkorb und Kopf. - Meist untersucht man Gefäße an Hals, Bauch, Armen, Becken oder Beinen.
- Krampfadern werden durch den Ultraschall am Bein diagnostiziert, während die Untersuchung der Schlagader meist durch einen Ultraschall an Hals, Bauch oder Beinen erfolgt.
Wie eine Ultraschall-Untersuchung abläuft
Die Ultraschalluntersuchung selbst führt ein Gefäßchirurg, Angiologe oder Phlebologe durch.
- Auf den Schallkopf wird ein Kontaktgel zur Übertragung der Schallwellen aufgetragen. Dabei darf sich keine Luft zwischen Ultraschallkopf und Haut befinden, sonst entsteht kein Ultraschallbild.
- Die Ultraschalluntersuchung dauert zwischen 10 und 30 Minuten.
- Ist die Anatomie der Gefäße durch eine vorangegangene Operation oder Erkrankungen des Gefäßsystems verändert, dauert die Ultraschalluntersuchung länger als beim gesunden Patienten.









