Ein Patient wird wegen eines Herzleidens nach einer COVID-Erkrankung in der kardiologischen Rehabilitation in der MEDICLIN Albert Schweitzer Klinik aufgenommen. Schnell wird klar, dass der Patient während der Therapien geistig sehr schnell abgeschlagen ist und sich kaum konzentrieren kann. „Solche Symptome treten verhältnismäßig häufig nach COVID auf“, erklärt Prof. Mario Siebler, Leiter der MEDICLIN Rehabiliationsforschung. „Es handelt sich dabei um die „Fatigue“ genannte extreme Ermüdbarkeit und kognitive Störungen, die spezieller neurologischer und neuropsychologischer Kompetenz bedürfen.“
Nachdem die Expert*innen sich im konsiliarischen Netzwerk über den Fall austauschen, wird klar: Der Patient wird davon profitieren, dass er konsiliarisch telemedizinisch von den Neurolog*innen des Konzerns behandelt wird und so auch auf spezialisierte neuropsychologische Kompetenz zurückgegriffen werden kann.
„Nur so können wir wirklich einen ganzheitlichen Ansatz gewährleisten“, ist sich Prof. Siebler sicher. „Und das ist ganz im Sinne der Patient*innen.“