Der Deutschlandfunk berichtet im Wochenendjournal über den beschwerlichen Alltag von Long COVID-Betroffenen. Auch Prof. Dr. Mario Siebler, Leiter der MEDICLIN Reha-Forschung kommt zu Wort: „Der Begriff Pacing ist mittlerweile in vielen Rehabilitationskliniken angekommen.“ Pacing ist ein therapeutisches Konzept und bedeutet, sowohl physisch als auch körperlich innerhalb der eigenen Belastungsgrenzen zu bleiben. Überfordern sich Long COVID-Betroffene, so verschlechtern sich die Symptome dramatisch. Wichtig sei, die Selbsterkenntnis der Betroffenen, bestimmte Grenzen nicht zu überschreiten. „In der Reha können wir Perspektiven zeigen, dass es besser wird“, so Siebler. Symptome können gelindert werden und Betroffene sind nach der Reha z. B. wieder in der Lage Treppen zu steigen, was vorher nicht möglich war.