Wenn der Krebs noch keine Metastasen gebildet hat, ist die Krankheit in der Regel einfacher zu behandeln. Oft ist nach der operativen Entfernung des Tumors keine weitere Behandlung nötig – dies wird in der Regel nach einer feingeweblichen Untersuchung des Krebsgeschwürs entschieden. Anhand der speziellen Zelltypen des Tumors kann man erkennen, ob es sich um eine Krebsform handelt, die zur Bildung von Metastasen neigt. Sind bereits Metastasen vorhanden, wird eine passende Therapie gewählt, abhängig davon, wie groß und aggressiv die Metastasen sind und an welcher Stelle der Weichteile sie sich angesiedelt haben.
Folgende Therapien werden bei Metastasen (Tochtergeschwülsten) eingesetzt:
- Benachbarte Lymphknoten operativ entfernen
- Strahlentherapie (Bestrahlung der Metastasen mit radioaktiver Strahlung)
- Chemotherapie (medikamentöse Therapie)
- Hormonunterdrückende Medikamente bei hormonabhängigen Tumoren in Brust oder Prostata
- Medikamente, die zielgerichtet den Stoffwechsel der Krebszellen beeinflussen
- Radiofrequenzablation/Mikrowellenablation (Zerstörung des bösartigen Gewebes durch Hitzezufuhr)
- Interstitielle Brachytherapie (Zerstörung des Tumors von innen nach außen mit Hilfe einer Strahlenquelle, die in den Tumor eingeführt wird)
- transarterielle Chemoembolisation (TACE – bei diesem Verfahren kombiniert der Arzt die Gabe mehrerer Medikamente mit der gezielten Verstopfung von Arterien, um die Sauerstoffzufuhr des Tumors zu stoppen)