Kommunikationstechnik bei Demenz: Kontaktreflexionen nach Garry Prouty
Zur Kontaktaufnahme mit Demenzkranken eignen sich u. a. die sogenannten Kontaktreflexionen nach Garry Prouty. Pfleger nutzen diese Methode bei Menschen, mit denen sonst keine oder kaum Kontaktaufnahme möglich ist. Nicht nur bei Demenz wenden sie diese Kommunikationstechnik an, sondern auch bei Menschen mit schwerer geistiger Behinderung, Autismus oder bei chronischen Psychiatriepatienten.
Bei der Reflexion wird alles angesprochen, was wahrgenommen wird, um mit dem Betroffenen eine gemeinsame Ebene zu finden, die eine Kontaktaufnahme ermöglicht. Die Reflexion soll die momentane Situation, in der sich Pfleger und der Betroffene gemeinsam befinden, für den Betroffenen erfahrbar machen. Der Pfleger spricht die gemeinsame Situation sowie die Mimik, Körperhaltung und verbale Äußerungen des Betroffenen direkt an, beispielsweise: „Wir gehen zusammen zum Badezimmer. Ich halte deinen Arm. Ich öffne die Tür. Ich drehe das Wasser auf. Ich wasche dein Gesicht. Das Wasser ist warm. Du lächelst. Ich freue mich“.









