© Halfpoint - stock.adobe.com Magersucht ist eine ernsthafte Essstörung, die vor allem junge Menschen betrifft und schwere körperliche und psychische Folgen haben kann. Auf dieser Seite erfahren Sie, woran man eine Magersucht erkennt, welche Ursachen die Erkrankung hat und wie sie behandelt wird.
Was ist Magersucht?
Magersucht (Anorexia nervosa) ist eine Form der Essstörung und eine psychische Erkrankung, die die Gesundheit der Betroffenen stark gefährden kann und in schweren Fällen sogar lebensbedrohlich ist. Menschen mit einer Magersucht verlieren sehr viel Gewicht oder sie halten ihr Untergewicht.
Gewöhnlich beginnt die Magersucht im Jugendalter. Meistens erkranken Mädchen kurz vor, während oder nach der Pubertät sowie junge Frauen an einer Magersucht. Seltener tritt die Krankheit bei Jungen, Männern oder erwachsenen Frauen im mittleren Alter auf. Ältere Personen erkranken in der Regel nicht an einer Anorexia nervosa.
Die Betroffenen leiden unter der tiefsitzenden Angst, zu dick zu werden. Diese Angst treibt sie dazu, selbst bei Untergewicht noch weiter abzunehmen. Eine der Ursachen hierfür ist ein verzerrtes Körperbild vieler Magersüchtiger: Obwohl sie untergewichtig sind, empfinden sie sich als zu dick und unförmig.
Um ihr jeweiliges Zielgewicht zu erreichen, reduzieren Menschen mit Magersucht ihre Kalorienzufuhr so stark, dass sich der Organismus in einem dauerhaften Hungerzustand befindet. Daneben entsteht auch ein Mangel an wichtigen Nährstoffen. Unterernährung und Nährstoffmangel bewirken, dass der Stoffwechsel und viele Körperfunktionen aus dem Gleichgewicht geraten.
Viele an Magersucht Erkrankte treiben exzessiv Sport, um noch mehr Kalorien zu verbrennen. Einige Magersucht-Betroffene lösen bei sich selbst Erbrechen aus oder nehmen Abführmittel und andere Medikamente, um die Aufnahme von Nahrungskalorien zu verhindern. Man spricht hier vom sogenannten „Purging-Verhalten“.
Ursachen der Magersucht (Anorexia nervosa)
Magersucht hat keine einzelne Ursache. Meist spielen mehrere Faktoren zusammen, die zur Entstehung der Erkrankung beitragen. Dazu gehören psychische, familiäre, gesellschaftliche und biologische Einflüsse.
- Eine wichtige Rolle spielt häufig ein geringes Selbstwertgefühl. Viele Betroffene haben das Gefühl, die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren, und versuchen, über das Essen und ihr Gewicht wieder Kontrolle zu gewinnen.
- Auch Perfektionismus, hoher Leistungsdruck oder der Wunsch, alles „richtig“ zu machen, können eine Rolle spielen.
- Gesellschaftliche Schönheitsideale und soziale Medien können die Entstehung einer Essstörung ebenfalls begünstigen. In sozialen Netzwerken werden oft sehr schlanke oder durchtrainierte Körper als Ideale dargestellt. Gleichzeitig geht es in vielen Beiträgen um Diäten, Fitness und Selbstoptimierung. Der ständige Vergleich mit anderen kann dazu führen, dass Menschen mit ihrem eigenen Körper unzufrieden werden.
- Auch familiäre Faktoren können eine Rolle spielen, zum Beispiel Konflikte in der Familie, sehr hohe Erwartungen oder belastende Lebensereignisse.
- Man geht heute davon aus, dass auch biologische und genetische Faktoren das Risiko für eine Essstörung erhöhen können.
Auffälliges Essverhalten bei Anorexie
An Magersucht-Erkrankte verändern ihr Essverhalten und entwickeln Essrituale. Zum Beispiel:
- Sie vermeiden hochkalorische, fetthaltige oder kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel.
- Sie stochern in den Mahlzeiten, nehmen kleine Bissen zu sich und essen langsam.
- Sie rechnen den Kaloriengehalt von Mahlzeiten aus.
- Sie wiegen alle Nahrungsmittel ab, bevor sie sie zubereiten und essen.
- Sie verwenden Light-Produkte, Süßstoffe und Fettersatzstoffe.
- Sie verwenden Medikamente, Nikotin oder anderen Stoffe, um den Appetit zu zügeln.
- Sie verändern den Rhythmus ihrer Mahlzeiten.
- Sie trinken viel vor den Mahlzeiten, um den Magen zu füllen.
- Sie trinken wenig, weil ein trockener Mund das Essen erschwert.
Podcast
Instagram & Co. – Wie Social Media Kinder und Jugendliche in die Magersucht treibt
Was Soziale Medien wie TikTok oder Instagram mit Magersucht bei Kindern und Jugendlichen zu tun haben, beschreibt Dr. Rebecca Knoche in dieser Folge. Sie erklärt unter anderem, welche Rolle der Algorithmus und sogenannte Influencer*innen spielen, weshalb sich junge Menschen von vermeintlicher Perfektion eher beeinflussen lassen als Erwachsene und wie sich im Netz Gruppendynamiken entwickeln, die Erkrankungen wie Magersucht befeuern.
Symptome der Magersucht
Menschen mit Magersucht versuchen, möglichst wenig zu essen, und haben große Angst davor, zuzunehmen. Sie beschäftigen sich sehr stark mit ihrem Gewicht, ihrem Aussehen und ihrem Essverhalten. Typisch ist außerdem, dass Betroffene ihren eigenen Körper verzerrt wahrnehmen und sich trotz starken Untergewichts als zu dick empfinden.
Typische Anzeichen für Magersucht sind zum Beispiel:
- starker Gewichtsverlust oder starkes Untergewicht
- sehr wenig essen oder Mahlzeiten auslassen
- strenge Diäten und Kalorienzählen
- bestimmte Lebensmittel werden komplett vermieden
- sehr langsames Essen oder auffällige Essrituale
- exzessiver Sport
- große Angst vor Gewichtszunahme
- starke Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper
- häufiges Wiegen oder ständiges Kontrollieren des Körpers
- sozialer Rückzug, besonders bei gemeinsamen Mahlzeiten
- verbergen die Erkrankung, z. B. durch das Tragen weiter Kleidung
- Selbstkontrolle ist für Magersüchtige sehr wichtig
Folgen der Magersucht für den Körper
Mögliche körperliche Anzeichen und gesundheitliche Folgen einer Anorexia nervosa:
- Kreislaufprobleme und niedriger Blutdruck
- Muskelabbau
- Knochenschwund (Osteoporose)
- ständiges Frieren
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
- Schwindel und Kreislaufprobleme
- trockene Haut und Haarausfall
- verstärkte Körperbehaarung (Lanugo)
- brüchige Nägel
- ausbleibende Monatsblutung bei Mädchen und Frauen
- Verstopfung
- Unfruchtbarkeit
- Abwehrschwäche
Auch psychische Folgen können auftreten, zum Beispiel:
- Depressionen
- Angststörungen
- Zwangsstörungen
- sozialer Rückzug
- Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen
Wenn mehrere dieser Anzeichen über einen längeren Zeitraum auftreten, sollte ärztlicher oder psychologischer Rat eingeholt werden. Eine Magersucht kann tödlich enden. Tatsächlich gehört die Magersucht zu den psychischen Erkrankungen mit den höchsten Sterberaten. Deshalb sollte Magersucht möglichst früh behandelt werden.
Wann wird Magersucht lebensgefährlich?
Magersucht kann in schweren Fällen lebensgefährlich werden. Besonders kritisch wird es, wenn das Körpergewicht sehr stark abnimmt oder wichtige Körperfunktionen beeinträchtigt sind.
Warnzeichen für eine lebensgefährliche Situation sind zum Beispiel:
- sehr starkes Untergewicht
- Body-Mass-Index (BMI) unter 15
- starker, schneller Gewichtsverlust
- Ohnmacht oder häufige Schwindelanfälle
- sehr niedriger Blutdruck
- sehr langsamer Puls
- Herzrhythmusstörungen
- starke Schwäche oder Bewegungsunfähigkeit
- Austrocknung
- Verwirrtheit oder Teilnahmslosigkeit
Wenn solche Anzeichen auftreten, sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. In schweren Fällen ist eine Behandlung im Krankenhaus notwendig, um den Körper zu stabilisieren und lebensbedrohliche Folgen zu vermeiden.
Diagnose der Anorexie
Wenn der Verdacht auf Magersucht besteht, sollten Betroffene möglichst früh eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin bzw. einen Psychotherapeuten aufsuchen. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Behandlungschancen.
Zu Beginn der Diagnostik findet ein ausführliches Gespräch statt. Dabei geht es unter anderem um das Essverhalten, das Gewicht, die Gedanken zum eigenen Körper sowie um die seelische Situation der betroffenen Person. Häufig werden auch Fragebögen eingesetzt.
Außerdem werden körperliche Untersuchungen durchgeführt, um den Gesundheitszustand zu überprüfen und mögliche Folgen der Mangelernährung festzustellen.
Zur Diagnostik gehören zum Beispiel:
- Messung von Größe und Gewicht
- Berechnung des Body-Mass-Index (BMI)
- Blutuntersuchungen
- Untersuchung von Herz und Kreislauf
- Kontrolle von Blutdruck und Puls
- gegebenenfalls eine Knochendichtemessung
- bei Kindern und Jugendlichen: Beurteilung der körperlichen Entwicklung
Zusätzlich wird geprüft, ob weitere psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Zwangsstörungen vorliegen, da diese häufig zusammen mit Magersucht auftreten.
Je früher eine Magersucht erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik in der MEDICLIN Seepark Klinik
Behandlung der Magersucht
Magersucht ist eine ernsthafte Erkrankung und sollte unbedingt behandelt werden. Die Behandlung besteht meist aus mehreren Bausteinen und wird individuell auf die betroffene Person abgestimmt.
Eine Magersucht kann ambulant mit regelmäßigen Behandlungsterminen oder stationär in einer Klinik behandelt werden. Eine Zwischenform ist die Therapie in einer Tagesklinik, zu der man sich tagsüber in der Klinik aufhält, aber den Abend zuhause verbringt. Was im Einzelfall in Frage kommt, richtet sich nach der Schwere der Erkrankung und dem allgemeinen Gesundheitsstatus der Patientin bzw. des Patienten.
Wichtige Bestandteile der Behandlung sind:
- Psychotherapie
- Ernährungstherapie
- medizinische Betreuung
- bei Kindern und Jugendlichen: Einbeziehung der Familie
Die Psychotherapie ist der wichtigste Bestandteil der Behandlung. Dabei lernen Betroffene, die Ursachen ihrer Essstörung besser zu verstehen, ihr Essverhalten zu verändern und ein gesünderes Verhältnis zu ihrem Körper zu entwickeln.
Viele Betroffene haben große Angst vor einer Gewichtszunahme. In der Therapie lernen sie, diese Angst Schritt für Schritt zu bewältigen und wieder Vertrauen in ihren Körper zu entwickeln.
Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik in der MEDICLIN Seepark Klinik
In der Ernährungstherapie lernen Betroffene, wieder regelmäßig und ausreichend zu essen, Hunger- und Sättigungsgefühle wahrzunehmen und ein normales Essverhalten aufzubauen. Im Löffeltraining, beispielsweise, geht es darum, mithilfe eines Löffels zu lernen, wie groß eine normale Essensportion ist.
Psychotherapeutische Behandlungen können heute auch online, zum Beispiel per Videosprechstunde, stattfinden. Online-Angebote können eine Behandlung vor Ort ergänzen und den Zugang zur Therapie erleichtern.
Ergänzend können weitere therapeutische Angebote eingesetzt werden, zum Beispiel:
- Physiotherapie
- Ergo-, Kunst- und Musiktherapie
- Entspannungsverfahren
- Tanztherapie
Bei starkem Untergewicht oder schweren körperlichen Folgen kann eine Behandlung im Krankenhaus notwendig sein. Dort wird das Gewicht unter ärztlicher Aufsicht langsam und kontrolliert erhöht und der körperliche Zustand stabilisiert.
Die Behandlung einer Anorexie dauert oft länger. Auch nach einer erfolgreichen Therapie sind regelmäßige Kontrolltermine sinnvoll, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
MEDICLIN Seepark Klinik: Spezialklinik für Essstörungen
Die MEDICLIN Seepark Klinik hat sich auf die Behandlung von Essstörungen wie Magersucht, Bulimie, Binge-Eating und Adipositas spezialisiert. Hier werden Patient*innen sowohl akut als auch rehabilitativ behandelt. Zur Aufnahme in die Klinik gibt es keine Gewichtsunter- oder Obergrenzen. Somatische Begleiterkrankungen werden mit hoher internistischer Fachkompetenz mitbehandelt. Neben der klassischen stationären Therapie sind auch ambulante oder teilstationäre Therapien möglich.
Rehabilitation bei Magersucht
Eine Rehabilitation kann Menschen mit Anorexia nervosa dabei helfen, nach der Akutbehandlung wieder mehr Stabilität im Alltag, in der Schule, in der Ausbildung oder im Berufsleben zu gewinnen. Ziel ist es, das Essverhalten weiter zu festigen, das erreichte Gewicht zu stabilisieren und die körperliche sowie psychische Gesundheit zu stärken.
Während der Reha lernen die Patientinnen und Patienten, besser mit Ängsten vor Gewichtszunahme umzugehen und wieder mehr Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln. Gleichzeitig wird daran gearbeitet, regelmäßige Mahlzeiten und gesunde Gewohnheiten dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Auch psychische Belastungen sowie Schwierigkeiten im familiären oder sozialen Umfeld können therapeutisch bearbeitet werden.
Für eine Rehabilitation sollten die Betroffenen körperlich ausreichend stabil sein. Sie dürfen kein starkes Untergewicht mehr haben und keine intensive medizinische Überwachung benötigen. Ziel der Reha ist es, die Rückkehr in ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu unterstützen und den langfristigen Therapieerfolg zu sichern.
Nachsorge: Stabil bleiben nach der Magersucht-Therapie
Gerade bei Anorexie-Patient*innen ist eine kontinuierliche Nachsorge besonders wichtig, da Rückfälle häufig vorkommen können. Regelmäßige ambulante ärztliche oder psychotherapeutische Termine helfen dabei, das erreichte Gewicht zu stabilisieren und Warnzeichen frühzeitig zu erkennen.
Verlauf und Prognose bei Magersucht
Magersucht verläuft oft über einen längeren Zeitraum und kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Viele Betroffene können durch eine Behandlung deutlich zunehmen und ein gesünderes Essverhalten entwickeln. Allerdings dauert es häufig mehrere Jahre, bis die Erkrankung vollständig überwunden ist.
Rückfälle können vorkommen und sind bei Essstörungen nicht ungewöhnlich. Sie bedeuten nicht, dass die Behandlung gescheitert ist, sondern zeigen, dass weiterhin Unterstützung notwendig ist. Wichtig ist, Rückfälle früh zu erkennen und sich rechtzeitig Hilfe zu holen.
Grundsätzlich gilt: Je früher Magersucht erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Eine wichtige Rolle spielen neben der Therapie auch die Unterstützung durch Familie und Freunde sowie eine stabile Lebenssituation.
Auch nach einer erfolgreichen Behandlung kann es sinnvoll sein, über längere Zeit ärztliche oder therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Was Angehörige tun können
Für Angehörige ist es oft sehr belastend, wenn ein Familienmitglied oder eine nahestehende Person an Anorexie erkrankt. Viele fühlen sich hilflos und wissen nicht, wie sie helfen können. Wichtig ist zu wissen, dass Magersucht eine ernsthafte Erkrankung ist und keine bewusste Entscheidung der betroffenen Person.
Angehörige können zum Beispiel:
- das Gespräch suchen und ihre Sorgen ruhig ansprechen
- zuhören und die betroffene Person ernst nehmen
- keinen Druck beim Essen ausüben
- Vorwürfe und Streit vermeiden
- die betroffene Person ermutigen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen
- Arzt- oder Therapietermine unterstützen
- sich selbst beraten lassen, zum Beispiel bei Beratungsstellen
Wichtig ist auch, dass Angehörige auf sich selbst achten und sich Unterstützung holen, wenn die Situation sie überfordert. Niemand muss mit dieser Situation allein zurechtkommen.
Für Angehörige ist es wichtig zu verstehen, dass Magersucht keine Phase und keine bewusste Entscheidung ist, sondern eine ernsthafte psychische Erkrankung.
Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik in der MEDICLIN Seepark Klinik
Wann sollte man Hilfe suchen?
Viele Betroffene und Angehörige sind unsicher, ab wann professionelle Hilfe notwendig ist. Grundsätzlich gilt: Je früher eine Essstörung behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Sie sollten ärztliche oder psychologische Hilfe suchen, wenn:
- deutlich Gewicht verloren wird
- das Gewicht sehr niedrig ist
- Mahlzeiten regelmäßig ausgelassen werden
- große Angst vor einer Gewichtszunahme besteht
- sich die Gedanken ständig um Essen, Gewicht oder Figur drehen
- sehr viel Sport getrieben wird, um Kalorien zu verbrennen
- nach dem Essen erbrochen wird oder Abführmittel eingenommen werden
- sozialer Rückzug stattfindet, zum Beispiel gemeinsame Mahlzeiten vermieden werden
- Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Ängste auftreten
- Angehörige sich Sorgen machen
Erste Anlaufstellen können die Hausärztin oder der Hausarzt, eine psychotherapeutische Praxis oder eine Beratungsstelle sein. Dort kann geklärt werden, ob eine Essstörung vorliegt und welche Behandlung sinnvoll ist.
Wo bekomme ich Hilfe?
Hilfsangebote und Beratungsstellen
- Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit
Infotelefon zu Essstörungen: 0221-89 20 31
Sprechzeiten: Montag-Donnerstag: 10 - 22 Uhr / Freitag-Sonntag: 10 - 18 Uhr - Beratung für Betroffene und Angehörige ANAD e.V.
www.anad.de/beratung - Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden:
www.bundesfachverbandessstoerungen.de
www.bzga-essstoerungen.de
Unsere Expertin: Dr. Rebecca Knoche
Dieser Ratgebertext entstand in Zusammenarbeit mit Dr. Rebecca Knoche, Chefärztin der Klinik für Akutpsychosomatik für Kinder und Jugendliche sowie der Rehabilitationsklinik für Kinder-, Jugend- und Familienpsychosomatik und Psychotherapie an der MEDICLIN Seepark Klinik. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen, darunter Bulimie, Anorexie ohne untere Gewichtsbegrenzung, Adipositas per magna und Binge-Eating-Störungen, und begleitet auch die betroffenen Familien therapeutisch.
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