Depressionen gehen oftmals mit Schlafstörungen einher: Bei fast 90% der depressiven Patienten hat der Schlaf seine regenerative Wirkung weitgehend verloren.
Ursachen für Schlafprobleme:
Ursachen für Schlafstörungen sind psychische Probleme, wie:
- Angststörungen,
- Posttraumatische Belastungsstörungen,
- Schizophrenie,
- oder Manien.
Auch Alkohol- und Drogenmissbrauch zählt zu den häufigen Ursachen. Zudem können Medikamente Schlafprobleme begünstigen.
Was sind typische Anzeichen für eine Schlafstörung?
- Probleme beim Einschlafen
- Schwierigkeiten, durchzuschlafen
- Vorzeitiges, frühmorgendliches Erwachen
- der normale Ablauf der Schlafphasen ist gestört
- Müdigkeit am Tage (Hypersomnie)
Organische Ursachen von Schlafstörungen
Patienten mit psychischen Problemen und Schlafstörungen werden zusätzlich körperlich untersucht. Oft spielen bei Schlafproblemen körperliche Leiden eine Rolle, wie:
- das Schlafapnoe-Syndrom,
- oder Nervenleiden (z.B. das Restless-Legs-Syndrom: Patienten mit „unruhigen Beinen“ leiden an einem quälenden Bewegungsdrang in den Beinen, der ihnen den Schlaf raubt.)
Schlafstörungen behandeln
Bei erfolgreicher Behandlung der psychischen Probleme, mildern sich in den meisten Fällen auch die Schlafstörungen. Vielen Patienten hilft es, den Teufelskreis der Schlaflosigkeit zu erkennen. Typisch hierfür: nächtliches Grübeln, das die Betroffenen erst recht vom Schlafen abhält.
Kurzfristig können Medikamente dabei helfen, den Schlaf zu regulieren. Wenn psychische Probleme vorliegen, muss eine entsprechende psychotherapeutische Behandlung gewählt werden.














