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Brustkrebs (Mammakarzinom): Symptome, Risikofaktoren und Behandlung

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Dank verbesserter Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten lässt sich Brustkrebs heute in vielen Fällen erfolgreich behandeln. Daher sollten Frauen auf Brustkrebs-Symptome achten und alle Möglichkeiten der Früherkennung nutzen.

Was ist Brustkrebs?

Brustkrebs (Fachbegriff Mammakarzinom) ist eine bösartige Krebserkrankung des Brustgewebes und bei Frauen die häufigste Krebserkrankung: Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Meist sind Frauen nach den Wechseljahren von Brustkrebs betroffen. 

Wird Brustkrebs frühzeitig entdeckt, sind die Behandlungsmöglichkeiten und die Prognose in vielen Fällen gut. Frauen haben Anspruch auf regelmäßige Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung. Zwischen 50 und 75 Jahren können sie zusätzlich alle zwei Jahre am Mammographie-Screening teilnehmen.

Unabhängig vom Alter ist es sinnvoll, mögliche Anzeichen von Brustkrebs zu kennen und Veränderungen der Brust ärztlich abklären zu lassen. Auch Männer können an Brustkrebs erkranken, allerdings ist die Erkrankung deutlich seltener, als bei Frauen.

Harmlose Veränderung oder Brustkrebs-Symptom? Schnell abklären lassen!

Nicht jede Veränderung in der Brust wird von Krebs hervorgerufen. Verhärtungen, Schwellungen oder Knoten haben häufig harmlose Ursachen. Falls man eine solche Veränderung im Brustgewebe ertastet, sollte ein Arzt oder eine Ärztin dennoch schnellstmöglich abklären, ob es sich um eine gutartige Veränderung oder um Symptome von Brustkrebs handelt.

Wie häufig ist Brustkrebs?

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Jedes Jahr erhalten rund 76.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Auch Männer können erkranken, allerdings deutlich seltener.

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Gleichzeitig können auch jüngere Frauen betroffen sein. Dank verbesserter Früherkennung und moderner Behandlungsmöglichkeiten sind die Heilungs- und Überlebenschancen heute in vielen Fällen gut.

Brustkrebs hat viele Formen

Veränderungen im Brustgewebe können völlig harmlos aber auch Vorstufen von Brustkrebs (Präkanzerosen) sein. Dank moderner Untersuchungsverfahren kann man diese Vorstufen häufig an kleinen Kalkablagerungen gut erkennen. Es ist wichtig zu wissen, dass sich diese Vorstufen nicht zwangsläufig zu Brustkrebs entwickeln. Ob und wie diese Vorstufen behandelt werden, ist von der Art der Veränderung und dem persönlichen Brustkrebsrisiko der Patientin abhängig. Das Vorgehen muss immer im Einzelfall entschieden werden.

Tumor in der Brust

Einteilung eines Mammakarzinoms nach Entstehungsort

Brustkrebs wird nach Entstehungsort und Stadium der Erkrankung unterteilt. In 70 bis 80 Prozent geht der Brustkrebs von den Milchgängen aus. Man spricht in diesen Fällen von einem duktalen Mammakarzinom. Bei einem lobulären Mammakarzinom hat der Brustkrebs seinen Ursprung in den Milchdrüsen. Ein lobuläres Mammakarzinom findet man in 10 bis 15 Prozent der Brustkrebsfälle vor.

Stadien des Brustkrebses

Für die Einteilung in ein Stadium berücksichtigen Ärzt*innen unter anderem die Größe und Ausbreitung des Tumors, ob Lymphknoten befallen sind und ob Fernmetastasen vorliegen. Deshalb lässt sich das Stadium nicht allein anhand der Tumorgröße bestimmen.

UICC Stadien des Brustkrebses

  • Stadium 0: Es liegt eine Vorstufe von Brustkrebs vor. Die veränderten Zellen sind noch nicht in das umliegende Gewebe eingedrungen.
  • Stadium I: Der Tumor ist in der Regel höchstens zwei Zentimeter groß. Meist sind keine Lymphknoten befallen; in bestimmten Fällen können jedoch bereits sehr kleine Tumorabsiedlungen in nahe gelegenen Lymphknoten nachweisbar sein. Fernmetastasen liegen nicht vor.
  • Stadium II: Hier können unterschiedliche Befunde vorliegen. Der Tumor kann beispielsweise zwischen zwei und fünf Zentimeter groß sein – mit oder ohne Befall nahe gelegener Lymphknoten. Auch ein größerer Tumor über fünf Zentimeter kann bei fehlendem Lymphknotenbefall noch zu Stadium II gehören. Fernmetastasen liegen nicht vor.
  • Stadium III: Der Brustkrebs ist lokal fortgeschritten. Der Tumor kann sich beispielsweise auf die Haut oder Brustwand ausgebreitet haben und/oder mehrere beziehungsweise weiter gelegene Lymphknoten befallen haben. Fernmetastasen liegen nicht vor.
  • Das Stadium IV ist das höchste Stadium bei Brustkrebs. Die Tumoren in diesem Stadium können jede Größe haben, der Befall der Lymphknoten jedes Ausmaß. Entscheidend für die Einstufung in dieses Stadium ist der Nachweis von Fernmetastasen. Dabei handelt es sich um Tochtergeschwulste des Brustkrebses in anderen Organen, z. B. in der Lunge, den Knochen, der Haut oder der Leber.

In frühen Stadien lässt sich Brustkrebs häufig erfolgreich behandeln. Mit zunehmender Ausbreitung der Erkrankung verschlechtert sich in der Regel die Prognose.

Unsichtbare, aber entscheidende Unterschiede bei Brustkrebs

Die Forschung entdeckt immer mehr Unterschiede zwischen den verschiedenen Brustkrebsarten. Diese Merkmale sind häufig unsichtbar und können nur durch spezielle Untersuchungen festgestellt werden. Sie können jedoch entscheidend für die Therapie der Erkrankung sein. Beispielsweise gibt es Brustkrebsarten, die unter dem Einfluss des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen wachsen. Mithilfe von Medikamenten, die diese Wirkung des Östrogens blockieren, können diese Formen des Brustkrebses sehr gut behandelt werden. Weitere Eigenschaften der Krebszellen können ebenfalls beeinflussen, welche Behandlung infrage kommt. Bei bestimmten Formen von Brustkrebs können beispielsweise zielgerichtete Therapien oder Immuntherapien eingesetzt werden.

Inflammatorischer Brustkrebs

Der inflammatorische Brustkrebs ist eine seltene, aber aggressive Form des Mammakarzinoms.

Inflammatorisch bedeutet entzündlich. Der inflammatorische Brustkrebs wird jedoch nicht von einer normalen Entzündung ausgelöst - diese wird ja durch die körpereigene Abwehr in Gang gesetzt, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Im Verlauf des inflammatorischen Geschehens kommt es zu Rötung, Schwellung, Überwärmung und zu Schmerzen im betroffenen Gewebe.

Genau solche Entzündungssymptome treten auch beim inflammatorischen Brustkrebs auf. Aber beim inflammatorischen Brustkrebs werden die Entzündungssymptome von Krebszellen in den Lymphgefäßen der Brusthaut hervorgerufen. Er entsteht bei ein bis fünf Prozent aller neu diagnostizierten Patientinnen mit Mammakarzinom.

Es ist sehr wichtig, einen inflammatorischen Brustkrebs von einer Brustentzündung diagnostisch zu unterscheiden, denn der inflammatorische Brustkrebs kann sich unter einer normalen antientzündlichen Therapie verschlimmern.

Risikofaktoren für Brustkrebs

Ein Mammakarzinom entsteht wie andere Krebsarten auch, durch die Entartung normaler Körperzellen. Unter Entartung versteht man Veränderungen des Erbguts der Zellen, die dazu führen, dass eine Körperzelle ihre Funktion und spezifische Struktur verliert und sich dafür „ungebremst“ vermehren kann: eine Krebszelle ist geboren. Ihre Vermehrung führt zum Wachstum von Krebs.  Wie es genau zur Entartung der Zellen kommt, weiß man in der Regel nicht. Aber man kennt verschiedene Faktoren, die das Risiko für eine Entartung von Zellen erhöhen. Bei Brustkrebs handelt es sich vor allem um folgende Risikofaktoren:

  • Alter: Das Brustkrebsrisiko steigt mit zunehmendem Alter.
  • Erbliche Veranlagung: Bestimmte genetische Veränderungen, beispielsweise in den Genen BRCA1 und BRCA2, können das Brustkrebsrisiko deutlich erhöhen.
  • Familiäre Vorbelastung: Brustkrebs bei nahen Verwandten kann auf ein erhöhtes Risiko hinweisen.
  • Hormone und Fortpflanzung: Hormonelle und reproduktive Faktoren können das Brustkrebsrisiko beeinflussen. Dazu zählen beispielsweise eine frühe erste Regelblutung, spät einsetzende Wechseljahre, Kinderlosigkeit oder eine späte erste Schwangerschaft.
  • Übergewicht (Adipositas): Insbesondere nach den Wechseljahren ist starkes Übergewicht mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko verbunden.
  • Bewegungsmangel: Regelmäßige körperliche Aktivität kann das Brustkrebsrisiko senken.
  • Typ II Diabetes mellitus
  • Alkohol und Rauchen: Alkoholkonsum und Rauchen können das Brustkrebsrisiko erhöhen.
  • Dichtes Brustgewebe: wenig Fettgewebe und mehr Drüsen- und Bindegewebe.
  • Frühere Bestrahlung des Brustkorbs: Eine Strahlentherapie im Bereich des Brustkorbs in jungen Jahren, beispielsweise aufgrund einer anderen Krebserkrankung, kann das spätere Brustkrebsrisiko erhöhen.

Symptome von Brustkrebs

Brustkrebs kann verschiedene Veränderungen und Symptome verursachen. Bei diesen Brustkrebs-Symptomen sollten Sie sich umgehend von einem Arzt oder einer Ärztin untersuchen lassen:

  • Hautveränderungen an der Brust: Rötungen, Orangenhaut oder Entzündungen
  • Jucken der Brust mit oder ohne Schmerzen
  • Verhärtungen oder Knoten in den Brüsten
  • Knoten oder Schwellungen in der Achselhöhle
  • Veränderungen von Farbe und Form der Brustwarzen
  • Absonderungen aus der Brustwarze (z. B. Blut, klare oder gefärbte Flüssigkeiten)
  • Veränderungen der Form der Brüste lassen sich am besten erkennen, wenn Sie beide Arme anheben.  

Diagnose von Brustkrebs

Mammografie bei Brustkrebs

Viele Frauen sind zutiefst beunruhigt, wenn sie bei der Selbstuntersuchung Veränderungen des Brustgewebes bemerken oder solche Veränderungen des Brustgewebes im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen entdeckt werden. Die Veränderung sagt aber noch nicht aus, ob es sich wirklich um ein Mammakarzinom handelt.  Darüber können nur weiterführende Untersuchungen Aufschluss geben. 

Besteht der Verdacht auf Brustkrebs, stehen verschiedene Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Welche davon eingesetzt werden, hängt unter anderem vom Alter und vom jeweiligen Befund ab.

  • Mammographie: Bei der Mammographie wird die Brust mit Röntgenstrahlen untersucht. So können verdächtige Veränderungen im Brustgewebe sichtbar gemacht werden.
  • Ultraschall (Sonographie): Die Ultraschalluntersuchung ergänzt die Mammographie und kann helfen, auffällige Veränderungen genauer zu beurteilen. Besonders bei dichtem Brustgewebe kann sie zusätzliche Informationen liefern.
  • Magnetresonanztomographie (MRT): Eine MRT der Brust wird nicht routinemäßig bei jedem Verdacht auf Brustkrebs durchgeführt. Sie kann bei bestimmten Fragestellungen ergänzend eingesetzt werden, wenn andere Untersuchungen keine ausreichende Beurteilung ermöglichen oder besondere Voraussetzungen vorliegen.
  • Biopsie: Bei einem verdächtigen Befund wird in der Regel eine Gewebeprobe entnommen und untersucht. Damit lässt sich feststellen, ob es sich um Brustkrebs handelt. Gleichzeitig können wichtige Eigenschaften des Tumors bestimmt werden, die für die Auswahl der weiteren Behandlung eine Rolle spielen.

Bestätigt sich der Verdacht auf Brustkrebs, wird untersucht, um welche Art des Mammakarzinoms es sich handelt, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist und welche Therapie am besten geeignet ist.

Brustkrebs-Patientin mit Arzt
Ultraschall der Brust

Behandlung von Brustkrebs

Bei der Therapie eines Mammakarzinoms unterscheidet man zwischen kurativer und palliativer Therapie. Die kurative Therapie hat die Heilung der Patientin oder des Patienten zum Ziel. Dafür können, wenn nötig, auch belastende Behandlungen eingesetzt werden.

Wenn keine realistische Aussicht auf Heilung besteht, verfolgt die Behandlung palliative Ziele. Die palliative Therapie soll das Fortschreiten der Erkrankung möglichst lange kontrollieren, Beschwerden lindern, die Lebensqualität erhalten oder verbessern und – wenn möglich – die Lebenserwartung verlängern. Welche Behandlungen dafür eingesetzt werden, richtet sich nach der individuellen Situation der Patientin oder des Patienten.

Welche Therapie bei Brustkrebs?

Welche Therapie bei Brustkrebs infrage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören das Stadium der Erkrankung, die Lage des Tumors und die biologischen Eigenschaften der Krebszellen. Auch das Alter, der allgemeine Gesundheitszustand und mögliche Vorerkrankungen der Patientin oder des Patienten spielen bei der Therapieplanung eine Rolle.

Wird Brustkrebs früh erkannt, lässt er sich in vielen Fällen erfolgreich behandeln.

Was ist ein Tumorboard?

  • An der Behandlung von Brustkrebs sind Ärzt*innen verschiedener Fachrichtungen beteiligt, beispielsweise aus Gynäkologie, Onkologie, Radiologie, Pathologie, Chirurgie und Strahlentherapie.
  • In einer interdisziplinären Konferenz, dem sogenannten Tumorboard, besprechen die Expert*innen den jeweiligen Fall und beraten gemeinsam über die geeigneten Behandlungsmöglichkeiten.
  • Dabei berücksichtigen sie unter anderem das Stadium der Erkrankung, die Eigenschaften des Tumors sowie den allgemeinen Gesundheitszustand und die persönliche Situation der Patientin oder des Patienten.
  • Anschließend werden die empfohlenen Therapiemöglichkeiten sowie deren Vor- und Nachteile mit der Patientin oder dem Patienten besprochen.
  • Die Entscheidung über die weitere Behandlung treffen Ärztin oder Arzt und Patient*in gemeinsam.

 

Akut-medizinische Therapieverfahren bei Brustkrebs:

Operation

Heutzutage wird, wann immer möglich, schonend und brusterhaltend operiert. Im Rahmen der Operation wird häufig auch untersucht, ob Lymphknoten in der Achselhöhle von Krebszellen befallen sind. Dafür werden meist gezielt die sogenannten Wächterlymphknoten (Sentinel-Lymphknoten) untersucht. Ob und wie viele weitere Lymphknoten entfernt werden müssen, hängt vom individuellen Befund ab. Bei bestimmten Patient*innen kann heute auf eine umfangreichere Entfernung der Achsellymphknoten verzichtet werden.
Häufig wird die Operation mit anderen Therapieverfahren wie der Strahlentherapie, Chemotherapie, Antihormontherapie oder zielgerichteten Therapien kombiniert, um das Risiko eines Rückfalls zu senken.

Neoadjuvante Therapie

Bestimmte Therapien können bereits vor der Operation eingesetzt werden. Diese sogenannte neoadjuvante Therapie kann den Tumor verkleinern und dadurch eine brusterhaltende Operation ermöglichen oder erleichtern. Sie ist insbesondere bei bestimmten HER2-positiven und triple-negativen Mammakarzinomen ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Wie gut der Tumor auf die Therapie anspricht, zeigt außerdem, ob die Behandlung nach der Operation angepasst oder durch weitere Therapien ergänzt werden sollte.

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Brustkrebsbehandlung und wird häufig mit anderen Therapieverfahren kombiniert. Die energiereiche Strahlung schädigt Krebszellen und verhindert, dass sie sich weiter teilen.

Nach einer brusterhaltenden Operation wird die betroffene Brust in der Regel bestrahlt. Dadurch soll das Risiko verringert werden, dass der Krebs an derselben Stelle erneut auftritt. Bei bestimmten Patient*innen mit einem sehr niedrigen Rückfallrisiko kann nach individueller Abwägung auf eine Bestrahlung verzichtet werden.

Auch nach einer vollständigen Entfernung der Brust kann je nach individuellem Rückfallrisiko eine Strahlentherapie sinnvoll sein. 

Bei lokal fortgeschrittenem oder nicht operablem Brustkrebs sowie bei Metastasen kann die Strahlentherapie ebenfalls zum Einsatz kommen.

Chemotherapie

Bei einer Chemotherapie werden Medikamente eingesetzt, die das Wachstum und die Teilung von Krebszellen hemmen. Da die Medikamente im ganzen Körper wirken, zählt die Chemotherapie zu den systemischen Therapien.

Sie kann vor oder nach einer Operation eingesetzt werden. Vor der Operation kann sie den Tumor verkleinern und das Ansprechen auf die Behandlung sichtbar machen. Nach der Operation soll sie das Risiko senken, dass sich aus möglicherweise noch vorhandenen Krebszellen ein Rückfall oder Metastasen entwickeln. Auch bei fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs kann eine Chemotherapie eingesetzt werden.

Ob eine Chemotherapie sinnvoll ist, hängt unter anderem von den Eigenschaften des Tumors, dem Erkrankungsstadium und dem individuellen Rückfallrisiko ab.

Antihormontherapie

Viele Mammakarzinome wachsen unter dem Einfluss der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und/oder Progesteron. Bei diesen hormonrezeptorpositiven Tumoren kann eine Antihormontherapie das Wachstum der Krebszellen bremsen. Je nach Situation kommen unterschiedliche Medikamente zum Einsatz, die entweder die Wirkung der Hormone an den Krebszellen blockieren oder die Bildung von Östrogen im Körper hemmen.

Bei bestimmten Patient*innen kann die Antihormontherapie mit einer zielgerichteten Therapie, beispielsweise mit sogenannten CDK4/6-Hemmern, kombiniert werden. Welche Behandlung geeignet ist, hängt unter anderem davon ab, ob der Brustkrebs früh oder fortgeschritten ist, wie hoch das Rückfallrisiko ist und ob die Wechseljahre bereits eingesetzt haben.

Zielgerichtete Therapien

Zielgerichtete Therapien setzen an bestimmten Eigenschaften oder Signalwegen der Krebszellen an. Ob eine solche Behandlung infrage kommt, hängt daher von den biologischen und genetischen Merkmalen des Tumors ab. Diese werden anhand von Gewebeproben und bei bestimmten Fragestellungen durch weitere molekulare oder genetische Untersuchungen bestimmt.

Bei HER2-positivem Brustkrebs können beispielsweise Medikamente eingesetzt werden, die gezielt gegen das HER2-Protein wirken. Weitere zielgerichtete Therapien richten sich gegen andere Merkmale oder Veränderungen der Krebszellen. Auch moderne Antikörper-Wirkstoff-Konjugate spielen bei bestimmten Formen von Brustkrebs eine zunehmend wichtige Rolle. Bei Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten dient ein Antikörper als eine Art Transportmittel: Er erkennt bestimmte Merkmale der Krebszellen und bringt einen daran gekoppelten Wirkstoff gezielt zu ihnen.

Welche zielgerichtete Therapie infrage kommt, hängt von der Art des Brustkrebses, dem Erkrankungsstadium und den individuellen Tumormerkmalen ab.

Immuntherapien

Eine Immuntherapie unterstützt das körpereigene Immunsystem dabei, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Sie kommt bei Brustkrebs nur bei bestimmten Tumorarten und Krankheitssituationen infrage.

Eine wichtige Rolle spielt die Immuntherapie heute insbesondere beim triple-negativen Brustkrebs (TNBC). Bei bestimmten Patient*innen mit frühem triple-negativem Brustkrebs kann sie bereits vor der Operation zusammen mit einer Chemotherapie eingesetzt und nach der Operation fortgeführt werden. Auch bei fortgeschrittenem oder metastasiertem triple-negativem Brustkrebs kann eine Immuntherapie unter bestimmten Voraussetzungen infrage kommen.

Alle Brustkrebs-Therapien können Nebenwirkungen verursachen und mit Risiken behaftet sein. Bei der Auswahl und der Kombination der Verfahren müssen im Einzelfall daher immer Risiken und Nutzen gegeneinander abgewogen werden.

Brustkrebs-Nachsorge: Nach der akutmedizinischen Therapie

Nach der akut-medizinischen Brustkrebsbehandlung finden regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen statt. Sie helfen dabei, einen möglichen Rückfall oder einen neuen Tumor in der anderen Brust zu erkennen. Gleichzeitig können Ärzt*innen Beschwerden sowie mögliche Neben- und Spätfolgen der Behandlung feststellen und behandeln.

Zur Nachsorge gehören unter anderem das ärztliche Gespräch, die körperliche Untersuchung und regelmäßige Mammographien. Je nach Befund können weitere Untersuchungen hinzukommen. Auch psychische oder soziale Belastungen können bei den Terminen angesprochen werden.

Treten neue Beschwerden oder auffällige Befunde auf, werden diese gezielt weiter untersucht. Bei Patient*innen ohne Beschwerden werden dagegen Untersuchungen wie CT, PET oder Knochenszintigrafie nicht routinemäßig eingesetzt, um nach Fernmetastasen zu suchen.

Brustkrebs – eine Krankheit mit Folgen

Die Krankheit „Brustkrebs“ aber auch manche Therapien haben erhebliche Folgen für den Körper und die Psyche der Betroffenen. In der Phase der Akut-Therapie nehmen die Patient*innen diese Folgen häufig kaum wahr, weil die aktuellen Ereignisse und Herausforderungen sie zu sehr in Anspruch nehmen. Erst nach Abschluss der akut-medizinischen Therapie werden sich viele Betroffene bewusst, wie sehr Erkrankung und Behandlungen sie belastet haben.

Mögliche Folgen einer Brustkrebserkrankung und der onkologischen Akuttherapie:  

  • Allgemeine Schwäche
  • Einschränkungen der Leistungsfähigkeit
  • Erschöpfungssyndrom Fatigue
  • Körperlicher Abbau: Gewichtsverlust, Muskelschwund
  • Wundschmerzen nach der Operation
  • Funktionseinschränkungen im Schultergürtel
  • Schwellungen durch Störungen des Lymphabflusses (Lymphödem)
  • Mögliche Nebenwirkungen einer Antihormontherapie, z. B. Hitzewallungen oder Gelenkbeschwerden
  • Neuropathie nach Chemotherapie
  • Strahlenfolgen
  • Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen
  • Störungen des Körpergefühls, Störungen der Sexualität
  • Verlust des Selbstbewusstseins und/oder des Gefühls „eine Frau zu sein“
  • Ängste, z. B. vor einem Rückfall und Sorgen, z. B. finanzielle Sorgen
  • Probleme, nach der Krankheit und Therapie wieder im Alltag Fuß zu fassen
  • Berufliche Folgen: lange Arbeitsunfähigkeit, berufliche Wiedereingliederung, bleibendes Leistungsdefizit

Reha nach Brustkrebs

Reha nach Brustkrebs
Gruppentherapie bei Brustkrebs

Wie eine Anschlussrehabilitation Patient*innen mit Brustkrebs helfen kann

In vielen Fällen kann eine Anschlussrehabilitation (AHB) und Rehabilitation bei Brustkrebs in einer entsprechenden Fachklinik die Genesung der Patient*innen unterstützen, bei der Bewältigung der psychischen und physischen Krankheitsfolgen helfen, die Erholung beschleunigen und den Betroffenen den Weg zurück in ihren Alltag erleichtern.

Das Angebot der Fachkliniken, die eine Rehabilitation nach Brustkrebs anbieten, kann sich unterscheiden. Die meisten bieten jedoch folgendes an:

  • Arztgespräch und Untersuchung zur Feststellung des aktuellen Gesundheitszustands und Behandlungsbedarf
  • Erstellung eines individuellen Therapieplans für jede Patientin und jeden Patienten nach den individuellen Bedürfnissen
  • Behandlung durch ein Team von Expert*innen, aber persönliche Betreuung durch eine*n Ansprechpartner*in
  • die allgemeine medizinische Therapie umfasst Information und Schulungen, spezielle Schmerztherapien, Spezialberatungen, Lymphsprechstunde
  • medizinische Behandlungen nach individuellem Bedarf
  • Beratung bei und Behandlung von Sexualfunktionsstörungen
  • psychologische und psychoonkologische Betreuung und Behandlung in Gruppen und/oder als Einzeltherapie
  • Krankengymnastik und Physiotherapie
  • Ergotherapie und Funktionstrainings
  • Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR)
  • Sozialberatung
  • breitgefächertes Sport- und Bewegungsprogramm
  • Kreativangebot
  • Ernährungsberatung
  • Gesprächsgruppen

Eine medizinische Rehabilitation kann Sie dabei unterstützen, wieder zu Kräften zu kommen und in Ihren Alltag zurückzufinden. Nicht alle Folgen der Erkrankung und Behandlung lassen sich während der Reha-Zeit vollständig bewältigen. Die Reha kann jedoch Strategien vermitteln, die Sie auch nach der Rehabilitation im Alltag weiter nutzen können.

Brustkrebs-Reha: Ablauf, Dauer & Expertenteams

Wie läuft eine Reha nach einer Brustkrebsbehandlung eigentlich ab? In diesem Video gibt Dr. med. Jasmin Doll, Oberärztin für Hämatologie und Onkologie an der MEDICLIN Staufenburg Klinik in Durbach, einen Überblick über den organisatorischen Ablauf der Rehabilitation.

Brustkrebs-Reha: Was hilft wirklich?

Nach einer Brustkrebsbehandlung ist für viele Betroffene die körperliche und seelische Erholung ein langer Weg. In diesem Video spricht Dr. med. Jasmin Doll, Oberärztin für Hämatologie und Onkologie an der MEDICLIN Staufenburg Klinik in Durbach, über die wichtige Rolle der Reha bei der Rückkehr in den Alltag.

Polyneuropathie nach Brustkrebs

Viele Brustkrebspatientinnen entwickeln nach der Behandlung eine Polyneuropathie, eine häufige und belastende Nebenwirkung, besonders nach einer Chemotherapie. Im Video spricht Dr. med. Jasmin Doll über Ursachen, Hilfe & Behandlung der Polyneuropathie in der Reha.

Heilungschancen bei Brustkrebs

Brustkrebs lässt sich heute in vielen Fällen erfolgreich behandeln. Besonders bei einer frühen Diagnose sind die Aussichten günstig. Verbesserungen bei Früherkennung und Behandlung haben dazu beigetragen, dass die Sterblichkeit an Brustkrebs in den vergangenen Jahrzehnten gesunken ist.

Vorbeugung, Früherkennung & Selbstuntersuchung

Zur Vorbeugung von Brustkrebs gilt es vor allem, die typischen Risikofaktoren für Krebserkrankungen zu vermeiden: Einige Risikofaktoren für Brustkrebs lassen sich beeinflussen. Dazu gehören insbesondere regelmäßige Bewegung, ein gesundes Körpergewicht, möglichst wenig Alkohol und der Verzicht auf Rauchen. Auch eine ausgewogene Ernährung gehört zu einem gesundheitsförderlichen Lebensstil. Viele der Tipps für Patient*innen mit Brustkrebs (s.o.) helfen Ihnen auch bei der Vorbeugung der Erkrankung. Aber auch die gesündeste Lebensweise kann eine Erkrankung an Brustkrebs nicht zu hundert Prozent verhindern. Daher ist die Früherkennung eines Brustkrebses so wichtig.

Früherkennung von Brustkrebs

Je eher ein Brustkrebs erkannt wird, desto besser stehen seine Chancen auf Heilung, daher bietet Ihnen Ihre Gynäkologin oder Ihr Gynäkologe Früherkennungsuntersuchungen an. Wenn nahe Angehörige bereits jung an einem Mammakarzinom erkrankt sind oder Brustkrebs vermehrt in Ihrer Familie auftritt, können Sie sich beraten lassen, ob eine genetische Untersuchung für Sie sinnvoll ist und/oder in Frage kommt. 

Mammographie-Screening ab 50 Jahren

Frauen zwischen 50 und 75 Jahren können alle zwei Jahre am Mammographie-Screening teilnehmen. Dabei werden Röntgenaufnahmen beider Brüste erstellt, um Brustkrebs möglichst früh zu erkennen – noch bevor Beschwerden oder tastbare Veränderungen auftreten. Die Teilnahme am Mammographie-Screening ist freiwillig und wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Selbstuntersuchung der Brust

Regelmäßiges Abtasten hilft Ihnen, Ihre Brust besser kennenzulernen. So können Ihnen Veränderungen wie Knoten, Verhärtungen oder Auffälligkeiten an Haut und Brustwarze eher auffallen.

Die Selbstuntersuchung ist jedoch keine Früherkennungsuntersuchung und ersetzt weder die gynäkologische Untersuchung noch das Mammographie-Screening. Wenn Sie eine Veränderung bemerken, sollten Sie diese zeitnah ärztlich abklären lassen.

Selbstuntersuchung Brust

So untersuchen Sie Ihre Brust selbst:

  • Wenn Sie noch Ihre Monatsblutung haben, untersuchen Sie Ihre Brust am besten etwa eine Woche nach Beginn der Blutung. Zu diesem Zeitpunkt ist das Brustgewebe meist weicher und lässt sich besser abtasten. Nach den Wechseljahren können Sie einen festen Tag im Monat für die Selbstuntersuchung wählen.
  • Betrachten Sie Ihre Brüste im Spiegel und achten Sie auf Größenveränderungen, Schwellungen oder Hautfalten. Lassen Sie zuerst die Arme hängen und heben Sie sie dann über den Kopf.
  • Tasten Sie anschließend jede Brust mit der gegenüberliegenden Hand langsam ab. Verhärtungen, Knoten und Schwellungen können Hinweise auf Brustkrebs sein. Führen Sie die Tastuntersuchung auch im Liegen durch.
  • Drücken Sie die Brustwarzen leicht zusammen. Wenn dabei eine Flüssigkeit austritt, sollten Sie dies von einem Arzt abklären lassen.
  • Nicht jede Veränderung muss bedeuten, dass Sie Brustkrebs haben. Aber jede Veränderung sollten Sie mit Ihrer Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen besprechen.
  • Um die Tastuntersuchung korrekt durchzuführen, bitten Sie am besten Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen, Ihnen die richtige Tastmethode zu zeigen. 

Dr. med. Mario Schubert

Interview mit Dr. med. Mario Schubert, Chefarzt in der MEDICLIN Kraichgau Klinik

Welche Rolle spielen Stress oder psychische Belastungen bei der Entstehung von Brustkrebs?

Viele Betroffene stellen sich diese Frage, die Antwort ist nicht einfach. Das Zusammenspiel zwischen Körper und Seele ist komplex und noch nicht gänzlich erforscht. Gut wissenschaftlich belegt ist heutzutage, dass (lange anhaltender) Stress ein Gesundheitsrisiko darstellt – zum Beispiel für die Entstehung von Herz-/Kreislauferkrankungen. Für den Zusammenhang zwischen Stress und Krebs gibt es bislang aber keine eindeutige Antwort: Studien kommen hier zu widersprüchlichen Ergebnissen. Ziemlich sicher kann man sagen, dass Stress vermutlich nicht der Hauptfaktor in der Krebsentstehung ist, sondern dass andere Ursachen hier eine wesentlich größere Rolle spielen. Ganz von der Hand weisen lässt sich ein Zusammenhang aber auch nicht.

Letztlich sind bei einer Krebserkrankung aber alle Aspekte des menschlichen Lebens auf die eine oder andere Weise beteiligt und betroffen: körperliche und seelische Faktoren, aber auch die äußeren Umstände und sozialen Beziehungen spielen eine Rolle und müssen in einer umfassenden Behandlung beachtet werden.

Wie kann mir eine rehabilitative Therapie nach der akutmedizinischen Behandlung helfen?

Eine Krebsdiagnose ist – oft im wahrsten Sinne – ein einschneidendes Erlebnis mit möglichen Auswirkungen für Körper, Geist und Seele. In der akuten Behandlungsphase bleibt oft keine Zeit, sich darüber ausreichend Gedanken zu machen: da muss man einfach funktionieren!

Die onkologische Rehabilitation bietet erprobte Konzepte zur Behandlung der krebs- und therapiebedingten Gesundheitsstörungen – und sie bietet den Raum, sich gedanklich neu zu „sortieren“, die Krankheit zu verarbeiten, um wieder im Alltag durchzustarten!

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Wie gehe mit meiner Brustkrebs-Erkrankung um?

Ein gesunder Lebensstil kann das Rezidivrisiko (Risiko von Rückfällen) verringern und das körperliche und seelische Wohlbefinden verbessern. Dazu gehören eine gesunde Ernährung, Bewegung und möglichst wenig Alkohol. Raucher*innen sollten das Rauchen aufgeben. Wenn dies schwerfällt, kann Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt mit besonderen Programmen helfen. Fragen Sie in Ihrer Hausarztpraxis danach.

Die Erkrankung an Brustkrebs kann eine tiefe psychologische Krise bei den Patient*innen verursachen. Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe zu suchen. Neben Psycholog*innen, gibt es auch gemeinnützige Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen, die Sie bei der Bewältigung dieser Krise unterstützen.

Gesund essen nach Brustkrebs

Gesund und lecker: Tipps für eine gesunde Küche

Eine gesunde Ernährung besteht vor allem aus viel frischem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und wertvollen pflanzlichen Ölen. Mageres Fleisch, vor allem Geflügel, Eier, Milchprodukte und Fisch in Maßen ergänzen die frischen Mahlzeiten. Tierische Fette, hochverarbeitete Fertigprodukte sowie Salz und Zucker sollten eher sparsam verwendet werden. Wenn Sie sich bislang anders ernährt haben, kann die Umstellung auf eine gesunde Küche anfangs eine Herausforderung sein. Am besten gehen Sie die Sache spielerisch mit Neugier und Experimentierfreude an. Hier ein paar Tipps:

  • Fangen Sie gleich an mit dem gesunden Essen: Wenn Sie Lust auf etwas Süßes haben, essen Sie Obst statt Schokolade oder probieren Sie mal ein Kräuterquarkbrot mit Tomate statt einer Leberwurststulle.
  • Verbieten Sie sich aber auch nicht zu viel. Genehmigen Sie sich ruhig ein Stückchen Schokolade oder auch ein Wurstbrot hin und wieder.
  • Vermeiden Sie es, schnell mal einen Happen nebenbei zu essen. Nehmen Sie sich Zeit für jede Mahlzeit und genießen Sie jeden Bissen ganz bewusst.
  • Wenn Sie keine Idee haben, was Sie Gesundes kochen können: Sehen Sie in einem Kochbuch oder im Internet nach oder besser noch: Machen Sie einen Spaziergang über einen Wochenmarkt und lassen Sie sich von Farben und Düften dort inspirieren.
  • Machen Sie einen Kochkurs: In der Gruppe macht das Kochen einfach Spaß. Für einige spezielle Kochkurse übernehmen die Krankenkassen die Kosten.
  • Haben Sie Geduld! Eine gesunde Ernährung wirkt nicht sofort. Aber wenn Sie durchhalten, werden Sie sich bald wohler fühlen und immer mehr Geschmack an der gesunden Küche finden.
  • Wenn Sie bei der Umstellung auf eine gesunde Ernährung unterstützt werden möchten, hilft eine professionelle Ernährungsberatung.

Tipps für mehr Bewegung: So motivieren Sie sich

  • Menschen sind Gewohnheitstiere: Wenn Sie sich bisher nicht viel bewegt haben, fällt es Ihnen wahrscheinlich anfangs schwer sich regelmäßig zu bewegen. Die gute Nachricht ist aber: Wenn sie durchhalten, wird die Bewegung zur lieben Gewohnheit und Sie macht Ihnen immer mehr Spaß.
  • Sie brauchen nicht unbedingt Sport zu machen, um mehr in Bewegung zu kommen. Integrieren Sie die Bewegung einfach mehr in Ihren Alltag. Lassen Sie das Auto stehen und fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit oder erledigen Sie mehr zu Fuß. Wenn Sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, steigen Sie eine Station früher aus und gehen Sie den Rest der Strecke. Nehmen Sie die Treppe statt des Fahrstuhls.
  • Wenn Sie nicht gerne joggen oder radeln, lassen Sie es. Einen Sport, den man nicht gerne macht, betreibt man nicht lange. Suchen Sie eine Sportart, die Ihnen Spaß macht! Vielleicht tanzen Sie lieber als zu joggen oder zu radeln? Dann tun Sie das, ob für sich alleine in der Wohnung oder in der Tanzschule ist egal.
  • Wenn Sie nicht wissen, welche Sportart Ihnen Spaß machen könnte, probieren Sie einfach mehrere aus.
  • Wenn Sie sich allein nicht aufraffen können, suchen Sie sich Gesellschaft bei der Bewegung. Treffen Sie sich mit Bekannten regelmäßig zum Spazierengehen, Walken oder Laufen. Oder treten Sie in einen Sportverein ein.

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