Nicht immer hat ein Trauma psychische Folgen. Meist können traumatische Erfahrungen bewältigt werden. Je nach Persönlichkeit, individueller Bewältigungsfähigkeit und Belastbarkeit kann ein Trauma aber auch schwere psychische Probleme verursachen, wie anhaltende Ängste, Depressionen oder eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).
In einer Gefahrensituation reagiert der Körper mit dem Notprogramm „Fight, Flight oder Freeze“. Neben den Stressreaktionen Kampf oder Flucht kann es also auch zu einer Art Erstarrung kommen. Auf psychischer Ebene kann das zu einer veränderte Wahrnehmung führen. Die sogenannte „Dissoziation“ ist ein mentaler Schutzmechanismus, der bewirkt, dass die Betroffenen sich fühlen, als würden sie „neben sich stehen“. Diese Wahrnehmung macht es schwieriger, ein Trauma zu verarbeiten und es als Teil des eigenen Lebens anzunehmen.















