Das Schlafapnoesyndrom ist eine Schlafstörung, die sich durch Atemaussetzer äußert, die mehrere Minuten dauern können. Häufig folgt den Aussetzern ein schreckhaftes, lautes Schnarchen. Im Umkehrschluss kann Schnarchen auf das Schlafapnoesyndrom hinweisen.
Lesen Sie hierzu auch das Interview mit dem Chefarzt der Fachklinik für Atemwegserkrankungen Dr. Bernd Mössinger.
Schlafapnoesyndrom begünstigt schwerwiegende Erkrankungen
Meist fallen dem Partner die nächtlichen Atemaussetzer auf. Der Betroffene selbst
- fühlt sich tagsüber schlapp,
- hat etwa Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten und
- leidet unter Kopfschmerzen oder Schwindel.
Wer solche Symptome kennt, sollte sich untersuchen lassen, denn das Schlafapnoesyndrom kann Krankheiten auslösen und Risiken erhöhen, etwa Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfall, Diabetes oder Depression.
Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls in unserem Artikel "Was hilft gegen das Schnarchen?".
Ursachen des Schnarchens und des Schlafapnoesyndroms
Durch das Erschlaffen der Gaumenmuskeln im Schlaf wird das Gaumensegel beim Atmen hin und her geschwungen, dadurch entsteht das für das Schnarchen typische Geräusch. Beim Schlafapnoesyndrom erschlafft die gesamte Schlundmuskulatur und blockiert so die Luftröhre. Die Atmung setzt aus. Begünstigt wird das Schnarchen durch
- Übergewicht,
- Rauchen,
- Alkoholkonsum,
- Einnahme von Schlafmitteln oder
- anatomische Besonderheiten, wie ein zu langer, tiefstehender Gaumen oder ein zu großes Gaumenzäpfchen.





