Herzerkrankungen: Herz & Lunge

Herzschwäche: Wenn die Pumpkraft nachlässt

Die chronische Herzschwäche ist eine Krankheit, bei der die Leistung des Herzens (Pumpkraft) so weit abnimmt, dass nicht mehr genügend Blut und damit Sauerstoff sowie Nährstoffe zu Organen wie Gehirn, Nieren oder Muskeln transportiert werden.

Je früher die Herzschwäche erkannt wird, umso eher kann man mit den heutigen Therapiemöglichkeiten die Ursachen behandeln und die Entwicklung der Krankheit aufhalten oder verlangsamen.

Die Herzschwäche ist weit verbreitet. In Deutschland wird die Zahl der Patienten mit Herzschwäche auf zwei bis drei Millionen geschätzt. Jeder zehnte Patient mit chronischer Herzschwäche ist über 70 Jahre alt.

Eine Herzschwäche tritt in verschiedenen Formen auf:

  • Von der systolischen Herzschwäche spricht man bei einer zu geringen Pumpkraft des Herzmuskels.
  • Eine diastolische Herzschwäche ist gekennzeichnet durch ungenügende Entspannungsfähigkeit des Herzmuskels, nicht ausreichende Füllung und einen häufig verdickten Herzmuskel. Fast alle Patienten mit diastolischer Herzschwäche leiden an Bluthochdruck.

Eine Herzschwäche rechtzeitig erkennen

Auf eine chronische Herzschwäche können folgende Symptome hindeuten:

  • schleichende Atemnot
  • abnehmende Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit

Die schnelle Erschöpfung kommt zustande, weil unter zunehmender körperlicher Belastung die Sauerstoffversorgung im Körper nicht mehr ausreicht und die Muskeln die dadurch geforderte Leistung nicht erbringen können. Deswegen wird diese oft zu spät erkannt. Die Beschwerden werden als Trainingsmangel interpretiert oder auf das Alter geschoben.

Ursachen der Herzschwäche

Herzschwäche ist jeweils das Endstadium dieser Erkrankungen:

  • Verkalkung (Arteriosklerose) der Herzkranzarterien, Herzinfarkt, Bluthochdruck
  • Folge von Herzklappenerkrankungen
  • Entzündliche Herzerkrankungen: Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut), Myokarditis (entzündliche Erkrankungen des Herzmuskels)
  • angeborene Herzmuskelerkrankung
  • toxische Einflüsse, z. B. Alkohol- und Drogenmissbrauch

Wo wir Herzschwäche behandeln

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