28.01.2020 Atemnot: Herz & Lunge

Atemnot: Ursachen und Behandlung

Von Atemnot sprechen die Betroffenen, wenn sie die Atmung als erschwert oder der aktuellen Belastungssituation als nicht angepasst empfinden. Die MEDICLIN Dünenwald Klinik bietet spezielle Therapien bei Atemnot an.

Ursachen von Atemnot

Atemnot lässt sich nicht über einzelne Messparameter erfassen und beschreiben. Vielmehr ist Atemnot ein Gefühl, in das Störungen des Organsystems genauso einfließen wie das persönliche Empfinden der Betroffenen. Als häufige Ursachen von Atemnot gelten:

  • Erkrankung der Lunge
  • Erkrankung des Herzens
  • Blutarmut
  • funktionelle Störungen wie falsche Atemtechnik bei Belastung und Hyperventilation
  • mangelnde Bewegung

Grundlagen für eine erfolgreiche Therapie

Ältere Patienten leiden häufig unter Atemnot. Da viele von ihnen an mehreren Organen gleichzeitig erkrankt sind, untersuchen die Ärzte der MEDICLIN Dünenwald Klinik zuerst, welches Organ leistungsbegrenzend ist. Die Wahl der passenden Therapie hängt vom Ergebnis dieser Untersuchung ab.

Ärzte achten außerdem bei der Therapie besonders darauf, die von Atemnot betroffenen Organe nicht zu überlasten. Eine Über- und Unterbelastung im Behandlungsprogramm gilt es zu vermeiden: Eine Unterforderung führt zu unzureichendem Therapieerfolg, eine Überforderung hingegen kann das gesamt Organsystem schädigen.

Therapieformen bei Atemnot

Nach der Untersuchung der betroffenen Organe optimieren die Ärzte die medikamentöse Therapie von Atemnot. Ziel ist es, die funktionellen Leistungsreserven der betroffenen Organe zu erschließen. Die erreichte Leistungsfähigkeit wiederum steckt den Rahmen für weitere Ausbau- und Trainingsprogramme ab. Ein Trainingsprogramm bei Atemnot besteht in der Regel aus folgenden Bausteinen:

  • Verbesserung der Muskelkraft und Ausdauer des Bewegungsapparats durch Bewegungsübungen
  • Verbesserung von Koordination und Geschicklichkeit: Patienten lernen, Atmung und körperliche Aktivität besser zu koordinieren. Dies erleichtert die Atmung bei Belastung.
  • Regenerations- und Enstpannungsphasen

Der Wechsel von Anstrengung und Entspannung gehört zur Grundlage jeder Therapie bei Atemnot. Das betroffene Organ kann seine Leistung nur dann steigern, wenn nach einer aktiven Phase auch eine Ruhephase folgt.

Je nach Schwere der Atemnot kommen unter anderem folgende therapeutische Maßnahmen zum Einsatz:

  • Bei der Ergotherapie lernen Patienten, energiesparende Arbeitstechniken im Alltag umzusetzen.
  • Krankengymnastik verbessert die Koordination.
  • Sport- und Bewegungstherapie kräftigt die Muskulatur und stärkt die Ausdauer.

Neben der Therapie bietet die MEDICLIN Dünenwald Klinik von Atemnot betroffenen Patienten auch Hilfe bei der Lösung häuslicher und sozialer Probleme an. Sozialberatung und die Vermittlung von Selbsthilfegruppen stehen dabei im Mittelpunkt.

Wo wir Atemnot behandeln

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