Corona Langzeitfolgen

Spezifische Reha nach Covid-19

Bei MEDICLIN behandeln wir Menschen, die an Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung oder unter psychischen Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden. Welche Corona-Spätfolgen auftreten können und für wen eine Post-Covid-Reha sinnvoll ist.

Corona: Spätfolgen für die Gesundheit

Über zwei Millionen Menschen sind bisher in Deutschland an Covid-19 erkrankt. Die meisten davon gelten als genesen. Doch dazu zählen auch die Patienten, die trotz überstandener Coronavirus-Infektion unter erheblichen Covid-19-Spätfolgen leiden. „Post-Covid-Syndrom“ oder „Long Covid“ nennen Mediziner dieses neue Krankheitsbild. Zudem gibt es Menschen, die zwar nicht an Covid-19 erkrankt sind, aber unter den seelischen Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden. Bei MEDICLIN bieten wir spezielle Rehabilitationen für Betroffene.

Das Coronavirus tritt über den Mund- und Rachenraum in den Körper ein und mittlerweile steht fest: Covid-19 ist keine reine Lungenkrankheit, sondern eine multisystemische Erkrankung. Das heißt, das Virus kann praktisch jede Zelle des Körpers befallen. Somit leiden neben der Lunge auch andere Organe wie Herz, Nieren, Leber, Gehirn. In schweren Fällen müssen die Betroffenen beatmet werden. Doch auch bei zunächst milden Verläufen können erhebliche Corona-Spätfolgen auftreten.

„Ich war vorher völlig gesund, hatte keinerlei Krankheiten. Meine Covid-Erkrankung verlief eigentlich nur wie eine schwere Erkältung. Seither geht es mir aber schlecht. Jetzt habe ich in der Reha erklärt bekommen, was ich habe und was man dagegen machen kann, langsam geht es mir besser. Besonders die Reflektorische Atemtherapie hilft mir sehr, auch der Austausch mit den anderen Patienten. Da merkt man, dass man nicht alleine ist mit diesen Problemen.“

- Patientin der in der Albert Schweitzer Klinik, 38 Jahre

Risikogruppen

Wie gefährlich ist Corona?

Wie gefährlich ist Corona?

Besonders gefährdet, schwer an Covid-19 zu erkranken, sind laut bisherigen Erkenntnissen ältere Personen und Menschen mit Vorerkrankungen. Doch es gibt noch weitere Risikofaktoren für einen schweren Covid-19-Verlauf.

  • Mit dem Alter steigt das Risiko
    Laut RKI (Robert-Koch-Institut) steigt das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ab 50 bis 60 Jahren stetig an. Grund dafür ist ein schwächeres Immunsystem. Das kann beispielsweise dazu führen, dass der Betroffene bei einer Infektion weniger stark mit Fieber reagiert und erst dann zum Arzt geht, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist. Ältere Menschen die an einer Grunderkrankung leiden, sind stärker gefährdet, schwer zu erkranken. Bei mehreren Grunderkrankungen steigt das Risiko weiter.
     
  • Lungenkranke besonders gefährdet
    Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen wie beispielsweise COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) oder chronischer Bronchitis zeigen bei einer Coronavirus-Infektion häufiger Symptome oder haben einen schweren Krankheitsverlauf. Die Viren befallen vor allem die oberen und unteren Atemwege. Da die Lungenschleimhaut durch die Vorerkrankung ohnehin schon geschwächt ist, kann das Immunsystem die Viren schlechter bekämpfen. Es kann zu einer schweren oder sogar tödlichen Lungenentzündung kommen.

    Die gute Nachricht für Asthmatiker: Sie haben laut bisherigen Studien kein höheres Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, vorausgesetzt sie sind gut eingestellt und nehmen regelmäßig ihre Medikamente.
     
  • Wenn das Herz vorgeschädigt ist
    Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, einer koronaren Herzerkrankung, Herzrhythmusstörungen oder Schlaganfall-Patienten haben ein höheres Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken. Zum einen können die Viren die Herzkranzgefäße direkt befallen, zum anderen kann durch die Infektion das Herz-Kreislauf-System enorm belastet werden. Das Herz muss dabei erheblich mehr arbeiten. Insbesondere wenn es bereits vorgeschädigt ist, kann es auf Dauer überlastet werden.
     
  • Diabetiker mit zusätzlichen Erkrankungen
    Das RKI zählt Menschen mit Diabetes zur Risikogruppe, da sie häufig noch andere Krankheiten haben, die das Immunsystem schwächen. Doch laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) haben Diabetiker, die ansonsten gesund sind, kein erhöhtes Infektionsrisiko. Entscheidend sei eine stabile Einstellung der Blutzuckerwerte, denn diese verrringert das Risiko einer Infektion oder möglicher Komplikationen, wenn man sich doch angesteckt hat.
     
  • Krebspatienten haben schwächere Abwehrkräfte
    Krebskranke müssen nach einer Corona-Infektion häufiger langfristig medizinisch betreut werden bzw. leiden unter Corona-Spätfolgen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO) liegt der Grund dafür in einem ohnehin bereits geschwächten Immunsystem, etwa weil die Betroffenen zu wenig Antikörper im Blut haben oder Medikamente nehmen, die das Immunsystem unterdrücken.
     
  • Raucher erkranken schwerer an Covid-19
    Raucher sind generell anfälliger für Lungenerkrankungen. Chinesische Studien haben ergeben, dass sie häufig schwerer an Covid-19 erkranken. Warum das so ist, wurde bislang noch nicht ausreichend erforscht. Vermutet wird, dass aufgrund der Schädigung der Flimmerhärchen in den Atemwegen die Viren leichter in den Körper eindringen und sich dort verbreiten können.
     
  • Schwangere mit Vorerkrankungen
    Schwangere, die unter einer Grunderkrankung (z.B. Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes) leiden, haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19. Die Wahrscheinlichkeit intensivmedizinisch behandelt werden zu müssen, nimmt mit steigendem Alter zu. Die Sterblichkeitsrate ist laut RKI in der Schwangerschaft aber nicht erhöht.

Wie Sie sich vor Corona schützen

Egal, ob Sie zur Risikogruppe gehören oder nicht – im Umgang mit dem Coronavirus gelten folgende Empfehlungen:

  • Reduzieren Sie Ihre Kontakte so gut wie möglich und vermeiden Sie Menschenansammlungen.
  • Beachten Sie die allgemeinen Verhaltensregeln, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten:
     
    • Händewaschen: Waschen Sie häufig und gründlich die Hände mit Seife oder benutzen Sie Desinfektionsmittel.
    • Abstand halten: Halten Sie möglichst immer 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen.
    • Mund-Nasen-Schutz: Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz, damit sich die Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten und Niesen entstehen, nicht in der Luft verteilen. Wechseln Sie den Mund-Nasen-Schutz regelmäßig bzw. waschen Sie ihn bei mindestens 60 Grad.
       
  • Bescheid wissen: Informieren Sie sich ausreichend über Covid-19, um Symptome für eine mögliche Erkrankung frühzeitig zu erkennen.
  • Im Verdachtsfall handeln: Nehmen Sie sofort telefonischen Kontakt mit Ihrer Hausarztpraxis oder dem ärztlichen Notdienst (116 117) auf, wenn Sie entsprechende Symptome haben, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Gehen Sie nicht unangemeldet zum Arzt.  Ein Verdacht auf Covid-19 liegt insbesondere bei akuten Symptomen wie Atemnot, Husten, Fieber und Erkältungserscheinungen sowie bei Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall bis max. 14 Tage vor Krankheitsbeginn vor.

Corona-Langzeitfolgen

Wie häufig sind Corona-Spätfolgen?

Wer eine akute Covid-19-Erkrankung überstanden hat, ist noch lange nicht gesund. Das trifft zumindest laut aktueller Studienlage für einen großen Teil der Infizierten zu. Auch bei milden Verläufen kann es zu erheblichen Corona-Spätfolgen kommen. Experten gehen davon aus, dass 10 bis 20% der Covid-19-Patienten unter Corona-Langzeitfolgen, dem sogenannten Post-Covid-Syndrom bzw. Long Covid leiden, wobei es dabei stark auf den Untersuchungszeitraum ankommt.

Das britische National Institute for Health Research hat die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zu den Covid-19-Langzeitfolgen zusammengefasst:

In Italien litten 87% der Patienten, die aus einem Krankenhaus in Rom entlassen wurden 60 Tage nach Beginn der Covid-19-Erkrankung immer noch unter mindestens einer Corona-Spätfolge. 55% der Patienten hatten sogar drei oder mehr Symptome, darunter Müdigkeit, Atembeschwerden, Gelenkschmerzen und Brustschmerzen. 40% gaben an, ihre Lebensqualität sei beeinträchtigt.

In England wurde im Juni der Nachsorgebedarf von Covid-19-Patienten nach einem stationären Aufenthalt untersucht. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dort 95.000 Erkrankte in Krankenhäusern behandelt. Die Forscher gehen davon aus, dass 45% der stationären Patienten unter Corona-Spätfolgen leiden und weiterführende Behandlungen benötigen.

Eine weitere britische Untersuchung im September ergab, dass rund 10% der Covid-19-Erkrankten mit milden Verlauf nach vier Wochen noch unter andauernden Beschwerden litten.

Diese Ergebnisse zu den Corona-Spätfolgen machen deutlich: Die medizinische Versorgung von Covid-19-Patienten dauert häufig wochen- oder sogar monatelang an. MEDICLIN bietet spezielle Post-Covid-Rehabilitationen, die den Betroffenen helfen, die Covid-19-Langzeitfolgen in den Griff zu bekommen.

Dr. Matthias Schmalenbach, Chefarzt der Fachklinik für Pneumologie in der MEDICLIN Klinik Reichshof

„Wir sehen häufig Patienten, die unglaublich entkräftet sind und weiterhin unter Einschränkungen durch Luftnot leiden. Was sie limitiert, ist, dass sie nicht richtig tief durchatmen können. Das geht dann häufig mit einer allgemeinen Schwäche einher, also auch einer Einschränkung in der Bewegung. Oftmals kommen wirklich starke Schmerzen der Extremitäten und teilweise auch Gefühlsstörungen und Kraftminderungen dazu. Es gibt auch Fälle, in denen Extremitäten mitunter gar nicht mehr eingesetzt werden können, da auch das Nervensystem oder die Muskulatur mitbetroffen sind.“

Radiobeitrag mit Dr. Matthias Schmalenbach: Hier anhören

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(© Radio Berg/ Brigitte Mackscheidt)

Welche Corona-Langzeitfolgen können auftreten?

Wenn Menschen mit Corona-Langzeitfolgen zu kämpfen haben, sprechen Mediziner vom Post-Covid-Syndrom bzw. von Long Covid. Das Coronavirus befällt neben der Lunge auch andere Organe wie Herz, Nieren, Leber und Gehirn. Die Symptome eines Post-Covid-Syndroms sind daher vielfältig:

  • Andauernde Müdigkeit (Fatigue)
    Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, berichten immer wieder, dass sie sich auch Wochen nach einer Infektion ständig müde, abgeschlagen und schwach fühlen. Das belegt auch eine irische Studie mit 128 Teilnehmern. Demnach klagten mehr als die Hälfte der Patienten nach einer überstandenen Covid-19-Infektion noch Wochen später über anhaltende Müdigkeit. Dabei spielte es keine wesentliche Rolle, ob die Patienten einen schweren oder milden Krankheitsverlauf hatten.
  • Lungenschäden, Atemnot, Husten
    Die Lunge ist bei einer Covid-19-Erkrankung meist stark betroffen. Patienten, die schwer erkranken, erleiden häufig eine Lungenentzündung. Zu den typischen Corona-Spätfolgen gehören Atemnot und Husten, vor allem bei Anstrengung. Durch die Lungenentzündung können lang anhaltende Gewebeschäden auftreten, die häufig auch eine längerfristige Sauerstofftherapie erfordern.

    Ärzte aus den Niederlanden haben Daten von mehr als hundert Erkrankten ausgewertet. Sie fanden heraus, dass sich die Lunge auch bei schwersten Krankheitsverläufen vollständig regenerieren kann. Jedoch litten manche Erkrankte auch bei milden Verläufen noch Monate später unter Covid-19-Langzeitfolgen.

    Auch die Folgen der Beatmung machen den Betroffenen zu schaffen. Patienten mit einem schweren Verlauf von Covid-19, die teilweise wochenlang beatmet werden mussten, leiden häufig massiv unter den Langzeitfolgen: Sie müssen mühsam lernen, wieder selbständig zu atmen. Denn bei der künstlichen Beatmung werden die zum Atmen benötigten Muskeln abgebaut. Gerade für ältere Menschen ist der Wiederaufbau dieser Muskeln besonders schwierig.
     
  • Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns
    Der Geruchs- und Geschmacksverlust zählt zu den typischen Symptomen einer Corona-Infektion und gehört zu den Corona-Langzeitfolgen. Bei manchen Patienten dauert es Wochen oder Monate, bis sie wieder riechen und schmecken können. Doch warum ist das so, obwohl die Nase bei einer Covid-19-Erkrankung meistens nicht verstopft ist? Laut Forschern der John Hopkins Universität dringt das Coronavirus über so genannte ACE2-Rezeptoren, die in der Riechschleimhaut und im Mundbereich vorhanden sind, in den Körper ein und befällt die Zellen. Die beschädigten Zellen sind der Grund, warum die Betroffenen nicht mehr gut riechen und schmecken können.
     
  • Psychische Probleme
    Reduzierte soziale Kontakte, Existenzängste, Angst um die eigene Gesundheit und die der Angehörigen: Die Corona-Pandemie führt selbst bei gesunden Menschen zu einer extremen Stressbelastung in vielen Lebensbereichen. Besonders herausfordernd ist die Situation für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

    Betroffene leiden unter psychischen Symptomen wie Angst, depressiver Stimmung und Reizbarkeit.Aber auch psychosomatische Beschwerden wie Herzklopfen, Atemnot, Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und Schlafstörungen können auftreten.
    Das belegt auch eine Studie der Oxford Universität. Demnach leidet jeder Fünfte nach einer Corona-Infektion unter psychischen Symptomen wie Angst, depressiven Stimmungen und Schlafstörungen.
     
  • Gefäßerkrankungen
    Bei einer Infektion mit dem Coronavirus können laut internationalen Studien Blutgefäße dauerhaft geschädigt werden. Entzündungen in den Blutgefäßen verursachen Gerinnsel, die Thrombosen auslösen. Folgen sind Schlaganfälle, Herzinfarkte und Nierenversagen. Aufgrund der erhöhten Blutgerinnung können auch Herzkreislauferkrankungen wie Herzmuskelentzündungen oder eine verminderte Herzleistung auftreten.
     
  • Nerven- und Gehirnschädigungen
    Nach aktuellem Kenntnisstand befallen Coronaviren auch das zentrale Nervensystem und das Gehirn. Dort sorgen sie für Entzündungen, die zu den typischen Corona-Spätfolgen wie Gedächtnisproblemen, Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen, Unruhe und Verwirrtheit führen können. Auch das Risiko für epileptische Anfälle ist erhöht. In Folge von Covid-19 tritt gelegentlich das Guillain-Barré-Syndrom auf - eine entzündliche Erkrankung der Nerven, die mit Lähmungen und Sensibilitätsstörungen an Händen und Füßen einhergeht.

Interview mit Dr. med. Jürgen Bonnert

Dr. med. Jürgen Bonnert ist Chefarzt der Fachklinik für Neurologie in der MEDICLIN Klinik Reichshof. Im Radiobeitrag spricht er über neurologische Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung.
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Das komplette Interview mit Dr. med. Jürgen Bonnert

(© Radio Berg/ Brigitte Mackscheidt)

„Seit meiner Covid-Erkrankung fühle ich mich schwach und erschöpft. Ich schaffe noch gerade so meinen Job, abends reicht die Kraft aber für gar nichts mehr, kein Sport, keine Aktivitäten, nicht mal den Haushalt. Ich habe Angst, dass ich auch meinen Beruf bald nicht mehr schaffe und meinen Job verliere."

- Patient in der MEDICLIN Albert Schweitzer Klinik

2 Fragen zur Post-Covid-Reha

Für wen ist eine Post-Covid-Reha sinnvoll?

Eine Rehabilitation nach einer Covid-19-Erkrankung empfiehlt sich für Menschen, die mit anhaltenden Beschwerden und Corona-Spätfolgen zu kämpfen haben. Dazu zählen Patienten, die

  • unter den Langzeitfolgen der Beatmung leiden,
  • eine schwere Lungenentzündung erlitten haben oder deren Lunge versagt hat,
  • unter Atemnot und Husten leiden,
  • unter einem deutlich geschwächten Allgemeinzustand leiden,
  • aufgrund der Erkrankung seelisch und psychisch beeinträchtigt sind.

Sinnvoll ist eine Rehabilitation auch für diejenigen, die zwar nicht an Corona erkrankt sind, aber aufgrund der Corona-Pandemie seelisch leiden. Besonders betroffen sind

  • Patienten, die seelisch überfordert sind: Beschäftigte in Alten- und Krankenpflege, Ärzte, Alleinstehende, Angehörige etc.
  • Menschen, die an einer psychiatrischen oder psychosomatischen Grunderkrankung leiden

Wie beantrage ich eine Post-Covid-Reha?

Sie leiden unter Corona-Langzeitfolgen und möchten eine Reha beantragen? Grundsätzlich haben Sie einen Anspruch auf eine Rehabilitation, um Ihre Gesundheit und Erwerbsfähigkeit zu erhalten. Sprechen Sie Ihren Arzt an und stellen Sie gemeinsam einen Antrag bei Ihrem Kostenträger.

Corona-Spätfolgen behandeln: Post-Covid-Syndrom

Spezifische Corona-Behandlungen in den MEDICLIN-Einrichtungen

Nach einer Covid-19-Erkrankung wieder ganz gesund werden und die Corona-Langzeitfolgen in den Griff bekommen – diesen Wunsch haben Menschen, die unter anhaltenden Beschwerden leiden. Wir möchten Ihnen dabei helfen – mit unseren spezifischen Rehabilitationsangeboten.  

In der MEDICLIN Albert Schweitzer Klinik und Baar Klinik sowie in der MEDICLIN Klinik Reichshof bieten wir spezielle Rehabilitationen für Patientinnen und Patienten mit Covid-19-Spätfolgen. Je nach Schwerpunkt und Art der Symptome legen wir gemeinsam Rehabilitationsziele fest und erarbeiten einen Therapieplan, um Corona-Langzeitfolgen zu behandeln. Häufig geht es darum, die Atmung zu verbessern und die Lungenfunktion zu stärken. Außerdem sollen die Betroffenen wieder körperlich leistungsfähiger, fitter und seelisch stabiler werden.

Albert-Schweitzer Klinik und Baar Klinik in Baden-Württemberg: Behandlung von körperlichen und psychischen Beschwerden

Die beiden Kliniken befinden sich unter einem Dach im heilklimatischen Kurort Königsfeld in Baden-Württemberg. Experten der Fachbereiche Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Atemwegserkrankungen sowie Psychosomatik arbeiten hier Hand in Hand. So können Corona-Langzeitfolgen bestmöglich behandelt werden.   

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Albert-Schweitzer Klinik und Baar Klinik in Baden-Württemberg: Behandlung von körperlichen und psychischen Beschwerden

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Dr. med. Bernd Mössinger

Dr. med. Bernd Mössinger

Chefarzt der Fachklinik für Atemwegserkrankungen, Allergien und Schlafmedizin

MEDICLIN Albert Schweitzer Klinik / MEDICLIN Baar Klinik

Dr. med. Steffen Häfner

Dr. med. Steffen Häfner

Chefarzt der Fachklinik für Psychosomatik und Verhaltensmedizin, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Sozialmedizin, Naturheilverfahren, Physikalische Therapie und Balneologie, Suchtmedizin, Verkehrsmedizin, Balintgruppenleiter

MEDICLIN Albert Schweitzer Klinik / MEDICLIN Baar Klinik


Klinik Reichshof in Nordrhein-Westfalen: Behandlung von körperlichen und psychischen Beschwerden

Die MEDICLIN Klinik Reichshof befindet sich in Reichshof-Eckenhagen im Oberbergischen Land in Nordrhein-Westfalen. Sie vereint Experten aus den Fachbereichen Neurologie und Pneumologie, die Patientinnen und Patienten mit Spätfolgen von Covid-19 ganz spezifisch behandeln.

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Dr. med. Jürgen Bonnert

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Reha nach Corona: Seelische Erkrankungen behandeln

Selbst bei gesunden Menschen kann die Corona-Pandemie erheblichen Stress in fast allen Lebensbereichen verursachen. Seelische Erkrankungen können im Rahmen der Corona-Pandemie erstmalig entstehen oder im Anschluss an diese Krisenzeit auftreten. In den MEDICLIN Deister Weser Kliniken behandeln wir diese Patientinnen und Patienten. In der Therapie geht es darum, seelisch stabiler zu werden, depressive Gefühle, Angst und Panik zu vermindern und die Lebensqualität zu fördern. Auch Atemtherapie bieten wir an, entweder einzeln oder in der Kleingruppe.

Deister Weser Kliniken in Niedersachsen: Behandlung von Corona/Covid-19 assoziierten psychosomatischen Erkrankungen

Die MEDICLIN Deister Weser Kliniken befinden sich in Bad Münder in Niedersachsen in der Nähe von Hannover am Höhenzug Deister im Weserbergland. Hier behandeln wir Menschen, die unter den seelischen Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden sowohl akut als auch rehabilitativ. Erfahren Sie mehr über unser Behandlungsangebot: „Reha nach Corona: Seelische Folgen behandeln“ auf der Seite der MEDICLIN Deister Weser Kliniken.

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Dr. med. Sigrid R.-M. Krause

Dr. med. Sigrid R.-M. Krause

Direktorin Psychosomatik und Psychiatrie, Chefärztin des Krankenhauses für Akutpsychosomatik, Chefärztin der Rehabilitationsklinik für Psychosomatik und Verhaltensmedizin

MEDICLIN Deister Weser Kliniken