Nach einer Nierentransplantation ist das vorrangigste Ziel der Behandlung, alle Voraussetzungen dafür zu schaffen, das transplantierte Organ lange in guter Funktion zu erhalten. Die erste Zeit nach der Transplantation ist die kritischste Phase. Denn jetzt kommt es darauf an, dass sich die Nierenfunktion stabilisiert. In der ersten Zeit in der Klinik nehmen Patient*innen u. a. viele neue Medikamente ein, deren Dosis laufend überprüft und angepasst wurde.
Damit der Körper das Spenderorgan nicht abstößt, muss zudem das Immunsystem des Patienten bzw. der Patientin medikamentös unterdrückt werden. Dadurch wiederum besteht eine erhöhte Infektionsgefahr. Regelmäßig wird die Nierendurchblutung im Ultraschall kontrolliert.




