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pathdoc - stock.adobe.comWas ist ADHS bei Erwachsenen?
ADHS ist die Abkürzung für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Die ADHS ist eine neurologische Erkrankung, bei der das Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn verändert ist.
Früher glaubte man, dass nur Kinder und Jugendliche von einer ADHS betroffen sind und als Erwachsene nicht mehr darunter leiden. Heute weiß man, dass die Erkrankung zwar im Kindesalter beginnt aber bei etwa 70 Prozent der Betroffenen im Erwachsenenalter fortbesteht.
Erwachsene mit ADHS leiden selten unter dem starken Bewegungsdrang (Hyperaktivität), den sie als Kinder oder Jugendliche hatten. Sie verspüren eher eine innere Unruhe und können sich nicht richtig entspannen. ADHS-Betroffene neigen zu unüberlegtem (impulsivem) Verhalten. Ihre Frustrationstoleranz ist meist gering: Wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, verlieren sie rasch die Geduld und geben auf.
Das Krankheitsbild der ADHS ist unterschiedlich ausgeprägt, während manche Betroffene unter der Krankheit leiden und weitere psychische Probleme entwickeln, stellt die ADHS für andere kein Problem dar.
Kann man ADHS heilen?
Man kann ADHS nicht heilen. Eine individuelle Therapie kann Menschen mit ADHS jedoch dabei helfen,
- ihre Symptome zu kontrollieren,
- ihrem Alltag gut zu meistern
- und ihre Lebensziele zu verwirklichen.
Wenn die ADHS keinen Leidensdruck erzeugt, muss sie nicht behandelt werden.









