Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) – Symptome, Ursachen, Behandlung & Lebenserwartung

Das Bronchialkarzinom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung eines Bronchialkarzinoms ist das Rauchen. Der Lungenkrebs wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt, weil das Bronchialkarzinom erst spät im Krankheitsverlauf Symptome verursacht.

Was ist ein Bronchialkarzinom?

Das Bronchialkarzinom wird auch häufig als Lungenkrebs oder Lungenkarzinom bezeichnet. Bronchialkarzinome gehören zu den bösartigen (malignen) Tumorkrankheiten. Sie können theoretisch in allen Lungenabschnitten entstehen, entwickeln sich aber meistens in den oberen Bereichen der Lungenflügel.

Wie häufig erkranken Menschen an einem Bronchialkarzinom in Deutschland?

In Deutschland ist das Bronchialkarzinom die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und die dritthäufigste bei Frauen. Pro Jahr wird bei etwa 35.000 Männer und ca. 22.000 Frauen in Deutschland ein Lungenkarzinom diagnostiziert. Früher war der Anteil der Männer mit Lungenkrebs noch deutlich höher als der der Frauen. Mittlerweile nähern sich die Erkrankungsraten für Bronchialkarzinome bei Männern und Frauen jedoch an. Das liegt wahrscheinlich an den Änderungen der Rauchgewohnheiten, die vor Jahrzehnten stattgefunden haben: Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts fast nur Männer geraucht hatten, begannen etwa ab Mitte des letzten Jahrhunderts immer mehr Frauen das Rauchen.

So entwickelt sich ein Lungenkarzinom

Das Lungenkarzinom entsteht aus entarteten Zellen des Lungen- oder Bronchialgewebes, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben und sich schnell vermehren. Der wachsende Lungenkrebs schränkt die Atmung zunehmend ein und reizt die Bronchien: Es kommt zu Kurzatmigkeit und Husten.

Ausläufer des Lungenkarzinoms können in Blutgefäße eindringen und so Blutungen verursachen. Beim fortgeschrittenen Bronchialkarzinom lösen sich mitunter Krebszellen vom Ursprungstumor (Primärtumor) ab und können sich in den Lymphknoten der Lunge ansiedeln (metastasieren). Wenn die Zellen des Bronchialkarzinoms in anderen Organen, wie z. B. den Knochen oder dem Gehirn Tochtergeschwulste bilden, spricht man von Fernmetastasen.

So entwickelt sich ein Lungenkarzinom

Verschiedene Arten des Bronchialkarzinoms

Je nach Größe der Krebszellen unterscheidet man zwei Arten von Bronchialkarzinomen:

  • das kleinzellige Bronchialkarzinom, das in Arztbriefen häufig mit SCLC für den englischen Fachbegriff small cell lung cancer abgekürzt wird
  • und das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom (Abkürzung: NSCLC für non small cell lung cancer).

Mit ca. 15 Prozent der Fälle kommt das kleinzellige Lungenkarzinom seltener vor als der nicht-kleinzellige Lungenkrebs. Das kleinzellige Bronchialkarzinom bildet jedoch sehr viel schneller Metastasen als das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom, das 85 Prozent der Lungenkrebs-Fälle ausmacht.

Lungenmetastasen: Tochtergeschwülste anderer Organe

Bei Tumoren in der Lunge handelt es sich in der Regel um Bronchialkarzinome, die dort entstanden sind. In der Lunge können sich aber auch Tochtergeschwülste von bösartigen Tumoren (Metastasen) anderer Organe entwickeln. Bei Metastasen anderer Krebsarten in der Lunge spricht man von Lungenmetastasen. Diese können aus vielen Krebsarten, wie beispielsweise Darmkrebs, Nierenkrebs, Hautkrebs oder Brustkrebs stammen. Während die Krebszellen des Bronchialkarzinoms Eigenschaften von Zellen des Lungen- und Bronchialgewebes aufweisen, kann man bei der Untersuchung von Proben der Lungenmetastasen in der Regel Merkmale des Ursprungstumors erkennen.

Welche Symptome verursacht ein Bronchialkarzinom?

Zu Beginn verursacht Lungenkrebs selten Symptome. Daher wird ein Bronchialkarzinom im Anfangsstadium häufig nur durch Zufall entdeckt. Beschwerden und Symptome treten bei Lungenkrebs erst spät im Krankheitsverlauf auf. Die Lungenkrebs-Symptome sind zudem unspezifisch, das heißt, sie können auch von anderen Krankheiten als einem Bronchialkarzinom hervorgerufen werden. Auch aufgrund dieser unspezifischen Lungenkrebs-Symptome werden Bronchialkarzinome erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert.

Symptome bei Lungenkrebs

  • anhaltender Husten mit Auswurf aufgrund von jahrelangem Zigarettenkonsum („Raucherhusten“)
  • hartnäckiger Husten, der sich nach Wochen verändert
  • chronische Heiserkeit
  • Entzündungen der Atemwege oder Erkältungssymptome, die sich nicht bessern
  • Kurzatmigkeit, Atemnot
  • andauernde Schmerzen in der Brust
  • nächtliches Schwitzen
  • Auswurf mit oder ohne Blutbeimengungen
  • Schwellungen von Hals und Gesicht
  • Appetitlosigkeit oder starker Gewichtsverlust
  • allgemeines Krankheitsgefühl und Kräfteverfall
  • Verdickungen des letzten Fingergliedes „Trommelschlegelfinger“
  • starke Schmerzen
  • Fieberschübe
  • neurologische Probleme: Kopfschmerzen, Übelkeit, Seh- und Gleichgewichtsstörungen Lähmungen
  • Hormonstörungen

Ursachen für ein Bronchialkarzinom

Bronchialkarzinome haben meist eine lange Vorgeschichte. Auslöser und Ursache der Entstehung eines Lungenkarzinoms ist ein meist länger andauernder Kontakt mit krebserregenden (karzinogenen) Stoffen, wie z. B. Tabakrauch oder Asbest in der Atemluft. Die krebserregenden Stoffe schädigen das Erbgut von Zellen im Lungen- oder Bronchialgewebe. Die Schäden im Erbgut können auch noch Jahre nach dem letzten Kontakt mit dem krebserregenden Stoff dazu führen, dass die Zellen entarten. Entartung bedeutet, dass die Zellen ihre Funktion verlieren und sich unkontrolliert vermehren. Es entwickelt sich dann ein schnell wachsender Zellhaufen – das Bronchialkarzinom. 

Lungenkarzinom: Hauptrisikofaktor Rauchen

Das Rauchen von Tabak ist der Hauptrisikofaktor für die Entwicklung des Bronchialkarzinoms. Das Risiko für die Entstehung eines Lungenkarzinoms soll bei aktiven Raucher*innen gegenüber Nichtraucher*innen bis zu 20mal höher sein. Auf aktives Rauchen lassen sich bei Männern 90 Prozent und bei Frauen mindestens 60 Prozent der Lungenkrebserkrankungen zurückführen. Auch ein geringer Tabakkonsum erhöht das Risiko für ein Bronchialkarzinom. Das Lungenkrebsrisiko steigt jedoch mit der Anzahl der Packungsjahre.

Was ist ein Packungsjahr?

Das Packungsjahr ist die Einheit, mit der die Rauchdosis von Zigarettenraucher*innen beschrieben wird. Sie dient dazu abzuschätzen, wie viele Zigaretten eine Person in ihrem Leben geraucht hat. Man errechnet das Packungsjahr, indem die tägliche Menge der konsumierten Zigarettenpackungen mit der Anzahl der Raucherjahre multipliziert wird. Dabei legt man zugrunde, dass eine Packung 20 Zigaretten enthält. Daraus folgt, dass bei jemanden, der über 20 Jahre täglich etwa 10 Zigaretten (eine halbe Packung) geraucht hat, gesundheitlich zehn Packungsjahre zu Buche schlagen, bei jemanden, der zwei Packungen täglich (entspricht 40 Zigaretten) über den gleichen Zeitraum konsumiert hat, jedoch 40 Packungsjahre. Das Risiko für ein Bronchialkarzinom steigt mit den Packungsjahren.

Weitere Risikofaktoren für Bronchialkarzinome

Es gibt auch andere Risikofaktoren für Lungenkarzinome, diese sind aber weit weniger bedeutend als das Rauchen. Zu ihnen gehören:

  • Man schätzt, dass der Kontakt mit krebserregenden Stoffen (z. B. Asbest oder Quarzstäuben) im Beruf für neun bis 15 Prozent der Lungenkrebsfälle mitverantwortlich ist.
  • Die Belastung mit radioaktiver Strahlung (z. B. durch natürlich vorkommendes Radon oder andere radioaktive Quellen) erhöht das Risiko für Bronchialkarzinome.
  • Belastung mit Luftschadstoffen, wie Dieselabgasen und Feinstaub, macht die Lungen anfälliger für die Entwicklung von Karzinomen des Lungen- oder Bronchialgewebes.
  • Möglicherweise haben auch erbliche Faktoren (Gene) Einfluss auf die Entstehung von Bronchialkarzinomen.
  • Infektionen, Vorerkrankungen und Verletzungen der Lungen und Bronchien sowie eine ungesunde Ernährung und Lebensweise schwächen die körpereigene „Tumorabwehr“ (s. Infobox)  und können so das Risiko für ein Bronchialkarzinom erhöhen.

Diagnostik bei Verdacht auf ein Lungenkarzinom

  • Bei einem Verdacht auf Lungenkrebs wird zunächst  untersucht, ob der Patient oder die Patientin tatsächlich ein Bronchialkarzinom hat.
  • Im zweiten Schritt untersucht der Arzt oder die Ärztin, welche Eigenschaften das Bronchialkarzinom hat, denn das ist wichtig, um die beste Therapie zu wählen.

Die Untersuchungen auf Lungenkrebs werden in der Regel erst eingeleitet, wenn bereits ein konkreter Verdacht auf ein Bronchialkarzinom besteht. Das ist dann der Fall, wenn bei einem Patienten oder einer Patientin mehrere Verdachtsmomente zusammentreffen.

Verdachtsmomente für das Vorliegen eines Bronchialkarzinoms

  • unspezifische Lungenkrebs-Symptome: wie z.B. Hinweise auf eine chronische Atemwegserkrankung in Zusammenhang mit Schmerzen, Schwäche und/oder Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, für die keine anderen Ursachen gefunden werden.
  • aktives Rauchen: Für Menschen, die aktuell rauchen besteht das höchste Risiko für ein Bronchialkarzinom. Das Lungenkrebsrisiko nimmt bei Ex-Raucher*innen zwar aber, bleibt aber gegenüber Nie-Raucher*innen immer erhöht.
  • Das Risiko für ein Bronchialkarzinom steigt mit den sogenannten Packungsjahren (s. Infokasten Packungsjahre).
  • Passivrauchen: Zum Beispiel beim Zusammenleben mit Personen, die rauchen.
  • Arbeit in einem Beruf, indem Kontakt mit lungenkrebserregenden Substanzen möglich ist.
  • Vorerkrankungen der Lunge, z. B.  eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD).
  • Das Alter der Patient*innen: Personen, die jünger als 40 Jahre sind erkranken sehr selten an einem Bronchialkarzinom. Mit zunehmendem Alter steigt das Lungenkrebsrisiko. Das durchschnittliche Alter bei einer Erkrankung an einem Lungenkarzinom liegt bei 65 Jahren.

Untersuchungen bei Verdacht auf ein Bronchialkarzinom

Besteht der Verdacht auf ein Lungenkarzinom, klärt der Arzt oder die Ärztin zunächst in einem ausführlichen Gespräch ab, unter welchen Symptomen und Beschwerden der*die Betroffene leidet sowie welche und wie viele Risikofaktoren bei ihm*ihr möglicherweise vorliegen. Anschließend wird der*die Patient*in eingehend körperlich untersucht. Darüber hinaus leitet der Arzt oder die Ärztin folgende weitere Untersuchungen ein, um abzuklären, ob tatsächlich ein Bronchialkarzinom vorliegt.

  • Die Blutuntersuchung gibt Aufschluss über die allgemeine Gesundheit und die Funktion verschiedener innerer Organe.
  • Bei der Untersuchung von Auswurf (Sputum) im Labor können manchmal Zellen gefunden werden, die auf ein Bronchialkarzinom hinweisen.
  • Auf Röntgenbildern des Brustkorbs sind Lungenkarzinome ab einer gewissen Größe als sogenannte Verschattungen erkennbar. Verschattungen auf dem Röntgenbild können aber auch von anderen Erkrankungen verursacht werden.
  • Eine Bronchoskopie (Lungenspiegelung) wird in Kurzzeitnarkose durchgeführt. Mithilfe der Bronchoskopie können Fachleute die Schleimhäute der Bronchien von innen betrachten und Proben von verdächtigem Gewebe entnehmen.
  • Bei einer Feinnadelbiopsie wird Lungengewebe von außen mit einer sehr feinen Nadel entnommen. Sie kommt zum Einsatz, wenn der Verdacht besteht, dass ein Lungenkrebsherd in einem Lungenteil ist, der mithilfe der Bronchoskopie nicht erreicht wird.
  • Fachleute untersuchen die Gewebeproben auf verdächtige Zellveränderungen hin. Wenn sie verdächtige Zellen entdecken, versuchen sie, so viele Informationen über deren Eigenschaften, z. B. ihre Bösartigkeit oder besondere Angriffspunkte für die Therapie, durch weitere Untersuchungen zu gewinnen.
  • Mithilfe von Ultraschalluntersuchungen überprüfen Ärzt*innen, ob das Bronchialkarzinom Tochtergeschwulste (Metastasen) in anderen Organen gebildet hat  oder umgekehrt, ein Tumor in einem anderen Organ möglicherweise Metastasen in der Lunge verursacht hat (s. Lungenmetastasen).
  • Eine Computertomographie liefert ein dreidimensionales Bild des Brustkorbs. Damit lässt sich die Größe und Lage von Lungenkarzinomen besser bestimmen als beim zweidimensionalen Röntgen. Das ist sehr wichtig für die Entscheidung für und wider eine Operation, sowie die Operationsplanung bzw. eine Strahlentherapie. Darüber hinaus können Bronchialkarzinome bzw. Metastasen entdeckt werden, die im Röntgenbild nicht erkennbar waren.

Untersuchungen für eine optimale Therapie des Bronchialkarzinoms

Das Stadium des Bronchialkarzinoms und der Gesundheitszustand der Patient*innen sind ausschlaggebend für die Planung der weiteren Behandlung. Um beides festzustellen, sind je nach Fall verschiedene Untersuchungen nötig. In einigen Fällen können die Ärzt*innen bereits vorhandene Untersuchungsergebnisse nutzen, in anderen müssen sie Untersuchungen wiederholen oder zusätzlich durchführen.

Zusätzliche Untersuchungen für die Therapieplanung

  • Die Magnetresonanztomografie (MRT) zeigt andere Strukturen auf als die Computertomografie. Metastasen des Bronchialkarzinoms im Gehirn, im Rückenmark und im Skelett lassen sich mit der MRT besser erkennen.
  • Die Knochenszintigrafie stellt Lungenkrebs-Metastasen in den Knochen genauer dar.
  • Mithilfe der Mediastinoskopie untersuchen Fachleute, ob die Lymphknoten und/oder das mittlere Brustfell von Metastasen befallen sind.
  • Die Untersuchung von Gewebeproben, um Angriffspunkte für eine zielgerichtete Therapie mit speziellen Medikamenten zu finden.

Stadien des Bronchialkarzinoms

Wenn ein Bronchialkarzinom nachgewiesen wurde, muss festgestellt werden, in welchem Stadium sich der Lungenkrebs befindet. Dazu untersucht man wie groß der Tumor ist, ob Krebszellen die Lymphknoten in der Umgebung der Lunge befallen haben und ob sich bereits Tochtergeschwulste in anderen Organen (Fernmetastasen) gebildet haben. Im Arztbrief werden diese Kriterien oft wie folgt abgekürzt:

  • T = Größe des Tumors
  • N = Befall der Lymphknoten
  • M = Bildung von Fernmetastasen

Hinter diesen Abkürzungen stehen Zahlen (z. B. T2 oder N1). Je höher die Zahl hinter der Abkürzung ist, desto weiter fortgeschritten ist das jeweilige Kriterium.

Fachleute unterscheiden beim Bronchialkarzinom grob vier Stadien, die im Einzelfall weiter unterteilt werden.

  • Stadium 1: In diesem frühen Stadium der Erkrankung ist das Bronchialkarzinom kleiner als drei Zentimeter, die Lymphknoten sind nicht befallen und es haben sich keine Fernmetastasen gebildet.
  • Stadium 2: Das Bronchialkarzinom ist zwischen drei und fünf Zentimeter groß, hat das innere Lungenfell bzw. einen Hauptbronchus befallen oder die Lunge ist entzündet bzw. zusammengefallen.
  • Stadium 3: Das Lungenkarzinom ist größer als sieben Zentimeter oder hat umliegendes Gewebe wie Zwerchfell oder Brustwand befallen bzw. die gesamte Lunge ist entzündet. In diesem Stadium kann der Lungenkrebs nur noch selten geheilt werden.
  • Stadium 4: Die Krebszellen des Bronchialkarzinoms haben einen weiteren Krebsherd in der Lunge gebildet oder ein anderes Organ befallen (Fernmetastasen). Eine Heilung ist in der Regel nicht mehr möglich. In diesem Stadium gilt es vor allem, die Lebensqualität der Patient*innen zu erhalten oder zu verbessern.

So wird ein Bronchialkarzinom behandelt

Die Therapie des Bronchialkarzinoms hängt davon ab, um welche Form von Lungenkrebs (nicht-kleinzellig oder kleinzellig) es sich handelt und in welchem Stadium sich das Lungenkarzinom zum Zeitpunkt der Diagnose befindet. Darüber hinaus müssen bei der Therapiewahl auch das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand der Patient*innen sowie besonders auch Vorerkrankungen der Lunge und des Herzens berücksichtigt werden.

Was ist ein Tumorboard?

Bei einem Bronchialkarzinom in einem fortgeschrittenen Stadium wird die Therapiestrategie von den beteiligten Fachleuchten (z. B. für Chirurgie, Radiologie Onkologie, Lungenheilkunde und anderen Fachrichtungen) in einer Konferenz, dem sogenannten Tumorboard, diskutiert. Anschließend erklärt ein Mitglied des Tumorboards die Ergebnisse der Konferenz der Patientin oder dem Patienten und erläutert, welche Therapiemöglichkeiten bestehen und welche Vor- und Nachteile sie im Einzelfall haben. Nach dieser Beratung entscheiden sich der*die Ärzt*in gemeinsam mit der*dem Betroffene*n für eine Therapiestrategie.

Was bedeutet kurative und palliative Therapie?

Wenn bei einem Bronchialkarzinom Aussicht auf Heilung besteht, wird eine kurative Therapie durchgeführt. Die kurative Therapie hat das Ziel, den Patienten oder die Patientin zu heilen. Sie kann unter Umständen für die Patient*innen sehr belastend sein — aber, wenn die kurative Therapie eine Heilung erreicht, hat sich die Belastung gelohnt.

Falls eine Heilung unwahrscheinlich ist, entscheidet man sich in der Regel für eine palliative Therapie. Ihr Hauptziel ist es, für die Patientin oder den Patienten eine höhere Lebenserwartung bei besserer Lebensqualität mit und trotz der Erkrankung an einem Bronchialkarzinom zu erreichen. Bei der palliativen Therapie geht es vor allem darum, das Krebswachstum möglichst zu verlangsamen und Symptome, Beschwerden und Einschränkungen durch den Lungenkrebs und seine Folgeerscheinungen zu verringern.

Akut-medizinische Behandlung bei Lungenkrebs

Akut-medizinische Behandlung bei Lungenkrebs

Bei der Behandlung von Lungenkarzinomen unterscheidet man örtlich wirksame Verfahren und systemische Therapien.

  • Zu den örtlich wirksamen Verfahren gehören Operationen und Strahlentherapien
  • zu den systemischen Chemotherapien gehören zielgerichtete Therapien und Immuntherapien.

Alle Therapien können Nebenwirkungen verursachen und mit Risiken behaftet sein. Bei der Auswahl und der Kombination der Verfahren müssen im Einzelfall daher immer Risiken und Nutzen gegeneinander abgewogen werden.

Therapieverfahren beim Bronchialkarzinom im Überblick

Operation

In frühen Stadien, wenn das Bronchialkarzinom noch keine Metastasen gebildet hat, kann es durch eine Operation geheilt werden. Aber auch bei größeren Lungenkarzinomen ist die Operation eine wichtige Maßnahme, um die Erkrankung in den Griff zu bekommen. Die Operation kann gut mit allen anderen Maßnahmen kombiniert werden. Voraussetzung für die Operation ist allerdings, dass der Patient oder die Patientin operabel ist, d.h. dass die Risiken einer Operation nicht ihren Nutzen überwiegen.

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie wird eingesetzt, wenn der Tumor nicht operiert werden kann oder während der Operation nicht vollständig entfernt werden konnte. In frühen Stadien kann auch die Strahlentherapie Lungenkrebs heilen. Bei fortgeschrittenen Stadien kann die Strahlentherapie große Tumoren verkleinern und so eine Operation ermöglichen.

Chemotherapie

Die Chemotherapie bekämpft als systemische Therapie Krebszellen, die sich vom ursprünglichen Tumor abgelöst haben oder Teile des Bronchialkarzinoms, die durch die Operation oder eine Bestrahlung nicht entfernt wurden. Bei Bronchialkarzinomen im fortgeschrittenen Stadium wird eine Chemotherapie manchmal wie die Strahlentherapie vor der Operation eingesetzt, um diese zu ermöglichen.

Zielgerichtete Therapien

Einige Bronchialkarzinome weisen Merkmale auf, die Angriffspunkte für spezielle Medikamente bieten. Wenn es solche Angriffspunkte auf den Zellen des Bronchialkarzinoms gibt, können die Medikamente sie zielgerichtet angreifen und die Krebszellen am Wachstum hindern oder sie zerstören. Wenn das Bronchialkarzinom keinen dieser Angriffspunkte aufweist, bleiben die Medikamente wirkungslos. Ob eine zielgerichtete Therapie möglich ist, kann bei der Untersuchung von Gewebeproben festgestellt werden.

Immuntherapie

In vielen Fällen erkennt und bekämpft das körpereigene Immunsystem Krebszellen und zerstört sie in der Regel, bevor sich ein Bronchialkarzinom entwickelt. Einige Krebszellen weisen jedoch Abwehrmechanismen gegen das Immunsystem auf und sind so vor Zerstörung geschützt. Moderne Immuntherapien können einige Abwehrmechanismen ausschalten und so dem körpereigenen Immunsystem die Chance geben, die Zellen des Bronchialkarzinoms zu zerstören. Eine Immuntherapie wirkt jedoch ähnlich wie die zielgerichtete Therapie nur bei bestimmten Arten des Bronchialkarzinoms.

Nachwirkungen der akut-medizinischen Therapie

Die Erkrankung an einem Bronchialkarzinom und unter Umständen auch die Akuttherapie belasten die Betroffenen auf vielfache Weise.

  • Körperlich leiden viele Betroffene unter Gewichtsverlust, Muskelschwund, allgemeiner Schwäche und dem Erschöpfungssyndrom Fatigue. Unter Umständen bestehen auch noch Schmerzen nach einer Operation oder andere Nachwirkungen der vorangegangenen Akut-Therapien.
  • Psychisch löst die Erkrankung an Lungenkrebs sehr häufig existenzielle Ängste und Sorgen aus. Finanzielle Probleme, z. B. bei Berufsunfähigkeit, oder Probleme im sozialen Umfeld können die Psyche der Betroffenen zusätzlich belasten. Die Betreuung im Rahmen der Nachsorge, soll den Betroffenen helfen, mit diesen Folgen umzugehen und sie, wenn möglich, zu bewältigen. 

Nachsorge bei einem Bronchialkarzinom

Wenn die akut-medizinische Behandlung des Bronchialkarzinoms abgeschlossen ist, beginnt die Phase der Nachsorge. Die Nachsorge bei Lungenkrebs umfasst

  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen,
  • eine rehabilitative Anschlussbehandlung,
  • die psychosoziale Betreuung und
  • verschiedene Behandlungen zur Verbesserung der körperlichen Verfassung und der allgemeinen Gesundheit der Patient*innen.

Eine gute Nachsorge ist wichtig, um

  • ein Wiederauftreten des Bronchialkarzinoms rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.
  • Begleiterkrankungen des Lungenkarzinoms festzustellen und zu behandeln.
  • Lungenkrebs-Patient*innen mit physischen, psychischen und sozialen Problemen zu unterstützen.

Kontrolluntersuchungen

Nach der akut-medizinischen Behandlung des Bronchialkarzinoms werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen empfohlen, um einen Rückfall frühzeitig zu entdecken. Die Kontrolluntersuchungen finden anfangs alle drei Monate statt. Sie umfassen

  • ein Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin über das Befinden, Symptome oder Beschwerden
  • eine körperliche Untersuchung,
  • die Computertomographie (CT) des Brustraums,
  • Lungenfunktionsprüfungen und
  • je nach Fall Blutuntersuchungen.

Wenn der Patient oder die Patientin keinen Rückfall erleidet, werden die Abstände zwischen den Kontrolluntersuchungen allmählich größer.

Rehabilitation bei Lungenkrebs

Zur Nachsorge nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wird Patient*innen mit einem Bronchialkarzinom in der Regel eine Anschlussrehabilitation in einer spezialisierten Rehabilitationsklinik angeboten. Die stationäre Rehabilitation nach der akut-medizinischen Therapie hat mehrere Vorteile:

  • Die Patient*innen müssen sich nicht um Alltagsangelegenheiten kümmern, sondern können sich ganz auf ihre Genesung konzentrieren.
  • Die Patient*innen werden von einem Team aus Ärzt*innen und medizinischen Fachpersonal betreut, das eng zusammenarbeitet und die Behandlungen und Maßnahmen abspricht.
  • Nötige Untersuchungen und Behandlungen können vor Ort oder in der Nähe durchgeführt werden – lange Anfahrten und komplizierte Terminabsprachen entfallen. 
  • In der stationären Reha werden neben medizinischen Behandlungen auch Maßnahmen durchgeführt, die dem*der Patient*in den Weg zurück in seinen*ihren Alltag erleichtern.
  • Psychotherapeutische Gespräche unterstützen die Patient*innen bei der Bewältigung der Erkrankung an Lungenkrebs und deren Folgen.
  • Psychosoziale Beratungen unterstützen die Patient*innen bei Behörden und Anträgen aber auch bei Problemen der Teilhabe, beruflichen Sorgen und zwischenmenschlichen Konflikten.

Rehabilitative Therapieangebote für Patient*innen mit Bronchialkarzinom

In der rehabilitativen Therapie von Lungenkrebs unterscheidet man ebenfalls eine kurative von einer palliativen Therapie. Bei Patient*innen, die als geheilt gelten, soll die Rehabilitation den Genesungsprozess unterstützen und beschleunigen. Das Ziel einer palliativen Rehabilitation besteht darin, das Wachstum des Bronchialkarzinoms zu verringern bzw. zu verlangsamen und die Lebensqualität der Patient*innen zu verbessern. Das rehabilitative Therapieprogramm wird ganz auf die Bedürfnisse der Patient*innen individuell abgestimmt und aus verschiedenen Therapiebausteine zusammengestellt.

Die Therapiebausteine bei der Rehabilitation von Lungenkrebs-Patient*innen

Viele Kliniken haben neben den folgenden Therapiebausteinen noch weitere Angebote im Programm.

  • medizinisch-ärztliche Therapie
  • Operationsnachsorge
  • Fortführung und Überwachung von medikamentellen Krebstherapien
  • Schulungen zu gesundheitlichen Themen
  • Sporttherapie
  • Krankengymnastik
  • Physikalische Therapie
  • Verbesserung der Atemfunktion: Atemgymnastik und Atemschule
  • Entspannungsverfahren oder Yoga
  • Psychologische Einzel- und/oder Gruppengespräche
  • ärztliche und psychologische Unterstützung zur Raucherentwöhnung
  • Ernährungstherapie
  • Ergotherapie
  • Kreativtherapie
  • Sozialberatung

Wie Sie Ihre Therapie aktiv unterstützen können

Lungenkrebs ist eine aggressive Erkrankung, die schwer zu behandeln ist und häufig nicht geheilt werden kann. Falls die Aussicht auf Heilung besteht, sind viele Betroffene bereit alles zu tun, um die nötige Therapie zu unterstützen. Aber auch, wenn der Lungenkrebs nicht mehr heilbar ist, kann Ihre aktive Beteiligung an der palliativen Therapie dazu beitragen, Ihre Lebenserwartung und vor allem auch Ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern. In jedem Fall kann Ihnen die aktive Beteiligung an der Therapie bei der Bewältigung der Krankheit helfen und Ihnen das Gefühl der Selbstbestimmung zurückgeben.

  • Begleitung bei Arztgesprächen: Lungenkrebs-Betroffene sind bei Arztgesprächen und Beratungen häufig sehr aufgeregt und ängstlich. Wenn möglich, lassen Sie sich daher von einer Vertrauensperson zu diesen Terminen begleiten: Die Vertrauensperson kann den Ausführungen der Expert*innen häufig ruhiger folgen als Sie und sich daher deren Erklärungen und Empfehlungen auch besser merken.
  • Nachfragen: Fragen Sie immer nach, wenn Sie etwas nicht verstehen – auch einen Tag oder noch länger nach dem Arztgespräch. Es ist völlig normal, wenn Ihnen eine wichtige Frage nicht sofort, sondern erst später einfällt.
  • Einhalten der ärztlichen Empfehlungen: Versuchen Sie alle Verordnungen und Empfehlungen der Expert*innen einzuhalten. Wenn etwas nicht funktioniert oder Probleme, z. B. Nebenwirkungen, auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin darüber.
  • Eine gesunde Lebensweise hilft Ihrem Körper dabei, den Lungenkrebs zu bekämpfen: Versuchen Sie insgesamt gesünder zu leben: Hören Sie auf zu Rauchen (dabei kann Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin helfen!), essen Sie viel Obst und Gemüse, trinken Sie nur maßvoll Alkohol und bewegen Sie sich so oft und so viel Sie können.
  • Spezielle Sportangebote nutzen: Erkundigen Sie sich auch nach besonderen Sportangeboten für Patient*innen mit Lungen- oder Krebserkrankungen.
  • Lassen Sie sich helfen! Eine Erkrankung an Lungenkrebs kann zu Einschränkungen im Alltag führen. Trauen Sie sich, um Hilfe und Unterstützung zu bitten, wenn Sie sie z. B. im Haushalt benötigen.
  • Erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung, z. B. durch Beantragung einer Pflegestufe, oder nach anderen Erleichterungen im Alltag z. B. durch einen Schwerbehindertenausweis.
  • Erzählen Sie Ihnen nahestehenden Menschen von Ihrer Erkrankung an Lungenkrebs und lassen Sie dabei auch Ihre Gefühle zu. Diese Gespräche können Ihnen sehr dabei helfen, mit der Krankheit, Ihren Ängsten und Sorgen umzugehen. 
  • Unterstützung durch Beratungsstellen: Viele gemeinnützige Institutionen oder Vereine bieten in spezialisierten Beratungsstellen oder Sprechstunden Krebspatient*innen Unterstützung in Form von Gesprächen und Tipps zum Umgang mit der Erkrankung und deren Folgen. Einige helfen Ihnen auch dabei Anträge zu stellen oder bei anderen Behördenangelegenheiten.
  • In Selbsthilfegruppen von Patient*innen mit Krebserkrankungen treffen Sie Menschen, die Sie sehr gut verstehen, weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Diese können Ihnen auch wertvolle Tipps geben, wie Sie Ihren Alltag besser bewältigen können oder zu vielen anderen Dingen.  

Ist Lungenkrebs heilbar?

Lungenkrebs kann selten geheilt werden. Da Lungenkrebs zu Beginn der Erkrankung kaum Symptome und Beschwerden verursacht, wird er häufig erst entdeckt, wenn er fortgeschritten ist und sogar bereits Fernmetastasen gebildet hat. Je weiter der Lungenkrebs fortgeschritten ist, desto schlechter sind die Chancen auf eine Heilung.

In welchen Fällen ist Lungenkrebs heilbar?

Ob eine Erkrankung an Lungenkrebs heilbar ist, hängt von der Art des Lungenkrebses und seinem Stadium ab. Bei nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen stehen die Heilungschancen besser als bei kleinzelligem Lungenkrebs. Die Heilbarkeit von Lungenkrebs nimmt mit zunehmender Größe des Tumors, dem Befall von Lymphknoten und der Bildung von Fernmetasen ab. Am besten stehen die Chancen auf Heilung bei einem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom im Stadium eins (s. Stadien). Wenn der Lungenkrebs in diesem Stadium chirurgisch vollständig entfernt oder alle Krebszellen durch Bestrahlung zerstört werden können, ist der Patient oder die Patientin geheilt.

Kann Lungenkrebs in späteren Stadien geheilt werden?

Im Stadium zwei, wenn der Lungenkrebs zwischen drei und fünf Zentimetern groß ist und noch keine Metastasen gebildet hat, kann er in manchen Fällen geheilt werden. Zur kurativen Behandlung setzt man bei einem Bronchialkarzinom in diesem Stadium meist Therapien von Operation oder Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie oder einer anderen systemischen Therapie ein.

Ab Lungenkrebs in Stadium drei kann nur in Einzelfällen eine Heilung erreicht werden. Wenn die Betroffenen vorerkrankt oder geschwächt sind, kann eine kurative Therapie des Bronchialkarzinoms in diesem Stadium den Patient*innen unter Umständen mehr schaden als nutzen. Daher wird sehr genau abgewogen, ob eine schonendere palliative Therapie nicht besser ist als die häufig belastende kurative.

Ab Stadium vier empfehlen Fachleute in der Regel allen Patient*innen eine palliative Therapie zur Verbesserung der Lebenserwartung und Lebensqualität.

Lungenkrebs: Lebenserwartung und Überlebensraten

Die Überlebensrate gibt an, welcher Anteil an Erkrankten beispielsweise fünf Jahre nach der Diagnose Krebs noch lebt (5-Jahres-Überlebensrate). Die 5 Jahres-Überlebensrate liegt bei Männern mit Lungenkrebs bei 15 Prozent und bei Frauen mit Lungenkrebs bei 21 Prozent. Die Überlebensrate ist ein statistischer Wert: Wie hoch die Lebenserwartung bei Lungenkrebs im Einzelfall ist, kann niemand vorhersehen. Denn die Lebenserwartung bei Lungenkrebs hängt von vielen Faktoren ab und ist individuell sehr unterschiedlich.

Wie kann man Lungenkrebs vorbeugen?

  • Da Rauchen der Hauptrisikofaktor für die Entstehung eines Bronchialkarzinoms ist, können Sie am besten gegen den Lungenkrebs vorbeugen, wenn Sie nicht mit dem Rauchen anfangen oder schnellstmöglich damit aufhören.
  • Wenn Sie das Rauchen aufgeben wollen, kann Sie Ihr*Ihre Hausärzt*in dabei unterstützen. Auch viele Krankenkassen haben besondere Angebote, die Ihnen helfen können, mit dem Rauchen aufzuhören.
  • Passivrauchen sollten Sie vermeiden.
  • Gesetzliche Arbeitsschutzvorschriften sollten eingehalten werden. Arbeitsplätze sollten zudem laufend auf Gesundheitsrisiken hin überprüft und eine Risikobewertung durchgeführt werden.
  • Eine Ernährung, die reich an Früchten, frischen Gemüsen und Tomaten ist, verringert das Erkrankungsrisiko für Lungenkrebs und ist daher zu empfehlen.
  • Bewegung und Sport verringern das Lungenkrebsrisikos und sollten daher regelmäßig ausgeübt werden.
  • Inwieweit der Alkoholkonsum das Lungenkrebsrisiko direkt beeinflusst, ist nicht klar. Im Sinne eines gesunden Lebensstils sollten Sie Alkohol jedoch höchstens maßvoll genießen.

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