28.01.2020 Arthrose: Rücken & Gelenke

Arthrose - wie sie entsteht und wie Sie vorbeugen können

In Deutschland leidet jeder Dritte an Arthrose. Wer jedoch Arthrose rechtzeitig erkennt und entsprechend vorbeugt, ist gut gegen Gelenkverschleiß gewappnet.

Unter Arthrose verstehen Mediziner typische Abnutzungs- und Verschleißerscheinungen von Gelenken. In den meisten Fällen sind Knie- und Hüftgelenke betroffen. Damit es nicht zu Gelenkverschleiß kommt, raten Ärzte

  • vorzubeugen und die Gelenke vor schädlichen Einflüssen zu schützen.
  • Zustände, die zu vorzeitiger Arthrose führen, zu erkennen und zu behandeln.
  • bei vorhandenem Gelenkverschleiß Regeln zu beachten, damit die Arthrose nicht schlimmer wird.

Eine entscheidende Rolle bei der Prävention von Arthrose spielt die Aufklärung von Patienten nach einer Operation wie beispielsweise einer Sportverletzung, einem Bruch sowie nach dem Einsetzen eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks. Richtiges Verhalten bei Arthrose trägt viel zum Erfolg einer Therapie bei.

Wie Arthrose entsteht

Jede Bewegung belastet die Gelenke. Damit Knochen nicht auf Knochen reibt, überzieht ein durchsichtiger weißlich schimmernder Knorpel die Gelenkknochen. In den Gelenkkapseln entsteht außerdem Gelenkflüssigkeit, damit das Lager im Gelenk gut gleitet. Diese Flüssigkeit versorgt die Knorpelschichten laufend mit Nährstoffen.

Wer sich zu wenig bewegt, ist von Arthrose bedroht: Immer weniger Schmierflüssigkeit entsteht und der Knorpel wird anfällig für Verschleißerscheinungen. Zuviel Bewegung kann aber Arthrose ebenfalls begünstigen, weil sich bei starker Beanspruchung die Knorpelflächen zu sehr abnutzen. Ist der Knorpel verschlissen, wird auch der Knochen in Mitleidenschaft gezogen.

Verhalten bei Arthrose

Durch richtiges Verhalten können Betroffenen Arthrose verlangsamen. Ärzte raten deshalb besonders, sich im Alltag regelmäßig zu bewegen und sich gesund zu ernähren.

Arthrose durch Bewegung vorbeugen

Eine gute körperliche Kondition kann Arthrose verhindern, da sie viele Belastungen abfängt. Wer beispielsweise die Körperhaltung aufrichtet und strafft, belastet den Bewegungsapparat weniger. Maßvoll Sport zu treiben gehört ebenfalls zur Prävention von Arthrose. Auf bestimmte Sportarten wie Fußball oder Skifahren sollte man aber verzichten. Stattdessen eignen sich Rad fahren und Schwimmen.

Bei Arthrose auf Ernährung achten

Experten raten, bei drohender Arthrose die Ernährung umzustellen. Energiereduzierte Mischkost, sogenannte Reduktionskost, verringert das Körpergewicht und entlastet so die Knie- und Hüftgelenke. Bei dieser Art der Ernährung müssen Patienten nicht befürchten, auf alle ungesunden Lebensmittel zu verzichten. Reduktionskost bedeutet in Maßen essen, nicht in Massen.

Gesunde Ernährung beugt Arthrose auch noch auf andere Art und Weise vor: Studien belegen, dass Arthrose fast nie allein auf Gelenkverschleiß zurückzuführen ist, sondern in vielen Fällen auch auf ernährungsbedingte Stoffwechselstörungen wie zu hohe Blutzucker- und Fettwerte. Reduktionskost normalisiert diese Werte.

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