Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) tritt auch bei Erwachsenen auf. Verhaltenstherapeutische Methoden helfen den Betroffenen, mit ADHS als Erwachsener umzugehen.
Rund ein Drittel der Kinder mit ADHS leiden auch im Erwachsenenalter unter dieser neurobiologischen Störung. Äußert sich ADHS bei Kindern unter anderem durch Unruhe, Störung der Konzentration und der Daueraufmerksamkeit sowie motorischer Hyperaktivität, wandeln sich bei Erwachsenen die Symptome. In vielen Fällen überlagern Krankheiten wie Depression, soziale Phobien und Ängsten ADHS bei Erwachsenen.
Wie ADHS bei Erwachsenen entsteht
Der Umgang mit ADHS und die Ausprägung von AHDS bei Erwachsenen hängen von unterschiedlichen Faktoren ab: von der jeweiligen Begabungsstruktur, den Anforderungen der jeweiligen Altersstufe, den persönlichen Lebensumständen und der bisherigen Lerngeschichte. Die Veranlagung für ADHS ist teilweise vererbbar. Durch eine entsprechende Sozialisation wird ADHS bei Kindern und Erwachsenen ausgeprägt. Somit gilt ADHS als eine chronische Krankheit, die die psychosomatische Rehabilitation behandeln kann.
ADHS hat für die Betroffenen oft negative Folgen. Dazu zählen Sitzenbleiben in der Schule, schlechte Schul- und Berufsabschlüsse, Suchterkrankungen, Fehlzeiten am Arbeitsplatz und sozial auffälliges Verhalten.
Reine ADHS-Fälle sind bei Erwachsenen selten. Es gibt eine Reihe von Subtypen wie beispielsweise den Publikumsliebling, den Träumer oder den Kontrolleur. Die verschiedenen Typen von ADHS bei Erwachsenen erfordern unterschiedliche Diagnostik und unterschiedliches therapeutisches Vorgehen.
ADHS bei Erwachsenen verhaltenstherapeutisch behandeln
Die Ärzte und Therapeuten der MediClin Deister Weser Kliniken behandeln ADHS bei Erwachsenen nach modernen, verhaltenstherapeutischen Konzepten. Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass der Mensch sein Leben lang lernt. Er gewinnt neue Kenntnisse und Fähigkeiten. Auf diesen Lernerfahrungen basieren Gedanken, Einstellungen, Gewohnheiten, Gefühle, Aktivitäten und Körperreaktionen, kurz: das Verhalten. Es kommt nun beispielsweise bei ADHS bei Erwachsenen vor, dass sich ungünstige Verhaltensmuster entwickelt haben oder die erlernten Verhaltenmuster nicht ausreichen, den Alltag zu bewältigen. Psychosomatische Erkrankungen sind unter Umständen die Folge.
Wie Verhaltenstherapie bei AHDS funktioniert
In der Therapie sollen Patienten ungünstige oder fehlende Aspekte im eigenen Verhalten erkennen und ändern. Die Ärzte und Therapeuten der MediClin Deister Weser Kliniken blicken dabei nicht so sehr in die Vergangenheit des Erwachsenen mit ADHS. Sie überlegen vielmehr konkret, wie der Patient sein Verhalten ändern kann, um sein Leben besser führen zu können. Eine erfolgreiche Therapie setzt auf die aktive Mitarbeit des Patienten.
Therapien finden nicht nur in Einzelarbeit, sondern auch in Gruppen, durch Übungen im Umfeld und Hausaufgaben statt. Die Ärzte und Therapeuten der MediClin Deister Weser Kliniken sehen sich als Katalysator für die Veränderungen des Patienten. Nur der Patient weiß, wie es in ihm aussieht, und kann die vorgeschlagenen Änderungen umsetzen.
Das Team der MediClin Deister Weser Kliniken legt bei ADHS bei Erwachsenen einen Schwerpunkt auf berufliche Rehabilitation. Der Patient soll im ersten Arbeitsmarkt verbleiben oder dort einen Arbeitsplatz bekommen.
Weitere Informationen liefert die Patientenbroschüre "ADHS bei Erwachsenen" der MediClin Deister Weser Kliniken. Zurück zur Übersicht